Groß- und Außenhandelskaufmann — mein Erfahrungsbericht

Groß- und Außenhandelskaufmann — mein Erfahrungsbericht Ausbildung Erfahrungsberichte Ich habe im Jahre 2010 meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandels Kaufmann mit dem Schwerpunkt Außenhandel bei einem Werbemittelhändler in Düsseldorf absolviert.

Die Agentur lässt ihre Produkte in Fernost produzieren und vertreibt sie auf dem europäischen Markt.

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre, jedoch habe ich sie auf 2,5 Jahre verkürzt, im Prinzip kann jeder Schulabgänger mit Abitur seine Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen. Mein Aufgabenfeld umfasste zum einem administrative Aufgaben, wie Büromaterial bestellen, wie auch die Bearbeitung des Posteingang- bzw. Ausgangs.  Des Weiteren konnte ich in der Ausbildung im Tagesgeschäft mitwirken, was beinhaltete Anfragen, produzieren, importieren und weiterkaufen der Produkte aus Asien. Meine Arbeitszeiten waren morgens von 9 bis abends 18 Uhr und 40 Stunden in der Woche, in den ersten beiden Ausbildungsjahren hatte man davon 2 Tage Schule. Die schulische Ausbildung erfolgte an der Walter-Eucken-Berufskolleg in Düsseldorf-Bilk.

Die Urlaubstage beschränkten sich auf das Minimum, sprich 24 Urlaubstage. Im ersten Jahr hatte ich eine Vergütung von 500 EUR und im letzten Jahr 600 EUR, allerdings kann das stark von Unternehmen zu Unternehmen variieren.

Mit Hilfe dieser Ausbildung hat man zukünftig mehre Bereiche in denen man arbeiten kann, als Bürokaufmann, im Vertrieb, in der Import-Exportabteilung oder aber auch beim Zoll. Durch das umfangsreiche Wissen dieser Ausbildung hat man die Möglichkeit auch als Quereinsteiger durchzustarten. Ich habe nach meiner Ausbildung Erfahrungen im Großhandel, im Dienstleistungssektor einer Bank, im Vertrieb für Innen- und Außendienst gemacht.

Ich werde jetzt zum Wintersemester 2016/2017 ein BWL Studium an der TH Köln beginnen, um mich weiterzubilden.

Die Ausbildung hat mir Spaß gemacht, da ich verschiedene Einblicke in ein expandierendes Unternehmen gewinnen konnte und Freude am Verkauf und Umgang mit den Kunden hatte.  Nachtteilig war die geringe Vergütung im Vergleich zu anderen Auszubilden und dem betriebenen Arbeitsaufwand. 

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