Inklusiver Unterricht in den Naturwissenschaften: So könnte es gelingen!

Inklusiver Unterricht in den Naturwissenschaften: So könnte es gelingen! Für Lehrende Inklusion Klassenraum & Schule
Prof. Dr. Simone Abels

In Bezug auf inklusive Bildung sind Veränderungen am Schulsystem, am Unterricht und an der Lehramtsbildung unumgänglich. Veränderungen machen jedoch auch immer ein wenig Angst und schaffen Unsicherheit, weshalb es so schwierig sein könnte, eine positive Haltung und Wertschätzung gegenüber Vielfalt zu wahren, die aber unbedingte Voraussetzungen für das Gelingen von Inklusion sind.

Eins ist klar: Unser derzeitiges Schulsystem macht es allen, die Inklusion umsetzen wollen und/oder seit der Ratifizierung der UN-Konvention umsetzen müssen, extrem schwer. Aber lässt unser Schulsystem nicht doch individuelle Freiheiten zu und erlaubt Möglichkeiten, so dass jede/r Einzelne seinen Beitrag zur Annäherung an inklusive Schule leisten kann? Einige von uns müssen vielleicht erst einen Perspektivwechsel vollziehen und sich fragen, wo genau kann ich ansetzen, was kann ich tun, damit ich und mein Umfeld sich der Vision von Inklusion annähern?

Diesen Perspektivwechsel möchte ich am Beispiel des Naturwissenschaftsunterrichts aufzeigen. Viele der folgenden Punkte sind sicherlich auf andere Schulfächer und Schulentwicklung an sich übertragbar.

Für inklusiven Naturwissenschaftsunterricht brauchen wir anders ausgebildete Lehrpersonen. In den Hochschulen gibt es viel Potential die Lehrer/innenaus- und -fortbildung zu verändern. In Lüneburg ermögliche ich den Studierenden als Sonderpädagogin und Naturwissenschaftsdidaktikerin in Personalunion mit dem Forschungsschwerpunkt „inklusiver Naturwissenschaftsunterricht“Wissens- und Kompetenzerwerb in diesem Bereich. Diese personelle Voraussetzung gibt es in vielen Fächern und anderen Universitäten nicht. Hier bedarf es in erster Linie gezielt der Weiterbildung von Lehrenden an den Hochschulen. Eine Herausforderung in der Lehramtsbildung ist, dass wir an der Hochschule den Spagat schaffen müssen zwischen der Vision von Inklusion und der derzeitigen Realität im Schulsystem. Wir müssen dafür motivieren, was inklusiver Unterricht mal sein könnte und wie zukünftige Lehrpersonen zur Umsetzung von Inklusion beitragen können.

Auch Lehrpersonenfortbildungen spielen eine zentrale Rolle, um Naturwissenschaftsunterricht zunehmend  inklusiver zu gestalten. In Lüneburg beispielsweise wird das Fortbildungsprogramm gerade ausgeweitet und zukünftig von Hochschullehrenden Angebote für Lehrpersonen gemacht, auch im Bereich des inklusiven naturwissenschaftlichen Unterrichts (http://www.leuphana.de/studium/lehrkraeftefortbildung.html). Hier bedarf es der Bereitschaft von Lehrpersonen zur Teilnahme und von Schulleitungen zur Freistellung, damit gemeinsam an Veränderungen Richtung Inklusion gearbeitet werden kann. Es geht nicht darum, dass  die aus der Uni‘ ‚ denen an der Schule‘ erzählen, wie es geht und auch nicht umgekehrt. Es geht darum, gemeinsam den Prozess zu befördern. Denn je mehr Expertise wir aus der Schule und der Hochschule auf Augenhöhe zusammen bringen, desto wahrscheinlicher ist mittel- bis langfristig die Umsetzung von inklusiver Pädagogik im Fachunterricht.

Besonders positive Erfahrungen habe ich in dieser Hinsicht mit einer Schule gemacht, die ich über zwei Jahre im naturwissenschaftlichen Unterricht begleiten durfte. Über Videoaufnahmen des Unterrichts konnte ich die Herausforderungen und Gelingensbedingungen von inklusivem Naturwissenschaftsunterricht besser verstehen. Die Aufnahmen haben gleichzeitig als Basis für die gemeinsame Reflexion und gegenseitige Beratung gedient, um den Fachunterricht gemeinsam in Richtung Inklusion unter den gegebenen Bedingungen dieser Schule weiterzuentwickeln. So konnte für alle Beteiligten eine win-win-Situation entstehen und darauf kommt es bei gelingender Kooperation an. Natürlich braucht so eine Kooperation Zeit und Muße – keine Frage.

Dies betrifft auch multiprofessionelle Teams, die möglicherweise den Naturwissenschaftsunterricht gemeinsam gestalten. Die Schule, mit der ich kooperiert habe, war sehr gut darin, (aus der Not heraus) Ressourcen zu akquirieren. Sie war immer offen für Praktikant/innen aus Schule wie Hochschule und hat auch auf Rentner/innen, die sich ehrenamtlich engagiert haben, gesetzt. Eher selten bis nie gibt es Stunden von Sonderpädagogen/innen  im Naturwissenschaftsunterricht. Wenn doch, sind sie eine wertvolle Bereicherung, denn sie bringen Expertise in inklusiver Pädagogik und dem Umgang mit heterogenen Lerngruppen mit. Meist sehen und fördern sie die Stärken der einzelnen Lernenden, was so wichtig ist für das Gelingen von Inklusion. Die Ausbildung in einem naturwissenschaftlichen Unterrichtsfach ist jedoch eher selten, so dass die fachbezogene Expertise überwiegend von der Regelschullehrperson kommen muss. Diese ist entscheidend, um zu erkennen, welche Stolperfallen ein bestimmter Lerngegenstand bietet, welche fachlichen Konzepte hinter einem Alltagsphänomen stecken und was an einem naturwissenschaftlichen Thema eigentlich relevant ist. Zum Beispiel denken viele Schüler/innen, dass Zucker, der in Tee gelöst wird, unwiederbringlich verschwunden ist, oder viele Menschen stellen sich Schwefelatome gelb vor, weil Schwefel gelb ist, obwohl die Eigenschaften eines Stoffes wie Schwefel gar nicht auf die Atome übertragbar sind. Besonders bedenklich wird es bei Themen, die nachhaltiges Handeln betreffen. Zum Beispiel glauben Schüler/innen auch, dass etwas weg ist, wenn es verbrennt. Kohlenstoffdioxidemissionen bei der Nutzung fossiler Brennstoffe sind den Lernenden meist nicht bewusst. Leider sind diese Vorstellungen bei uns allen sehr stabil. Eine der Hauptaufgaben der Naturwissenschaftslehrpersonen ist, diese Vorstellungen bei den Schüler/innen zu identifizieren und fachlich angemessene Konzepte mit ihnen zu entwickeln. In der Teamarbeit kann versucht werden, das Verstehen eines Phänomens für alle Schüler/innen zu ermöglichen.

Im Zusammenwirken der Experten/innen im Fach und in inklusiver Pädagogik lassen sich Lernumgebungen gestalten, die allen Schüler/innen einen Zugang zu diesen naturwissenschaftlichen Phänomenen und Erkenntnissen ermöglichen. Wir müssen uns dabei von dem Gedanken verabschieden, dass dieser Zugang für alle Personen gleich gestaltet sein müsste und das alle am Ende das Gleiche getan und erreicht haben müssten. Das war noch nie der Fall (sonst würden nicht heute so viele Menschen sagen: „Chemie?! Das habe ich noch nie verstanden!“) und wird auch in Zeiten von Inklusion nie der Fall sein. Leider gelten insbesondere die Naturwissenschaften als ein Bereich, in dem unanfechtbare Wahrheiten und Fakten vermittelt werden. Sie gelten als elitär, autoritär, undemokratisch, eben nur verständlich und interessant für manche Personen. Dementsprechend zeigen Studien, dass die häufigste Methode im Naturwissenschaftsunterricht das fragend-entwickelnde Unterrichtsgespräch ist. Dies ist ein lehrerzentriertes Verfahren, bei dem die Lehrperson Fragen stellt, die ein Schüler oder eine Schülerin mit den richtigen Stichwörtern beantworten muss, damit es weiter im Programm des Lehrplans geht. Bei so einem Vorgehen steht das Vermitteln von Fakten vermeintlich im Vordergrund. Dass jedoch die Antwort eines Schülers oder einer Schülerin nicht das Wissen aller repräsentiert, bleibt dabei oft unbeachtet. Es bleibt dann nur noch wenig Raum für individuelle Lernwege. Das heißt gar nicht, dass eine Lehrperson nicht vorne stehen und etwas erklären soll. Diese Phasen sollten jedoch kurz und kompakt sein und dann Raum für die individuelle Vertiefung gegeben werden. Der Lehrplan dient als Rechtfertigung den Stoff schaffen zu müssen, obwohl mittlerweile sehr viel weniger Fachinhalte und mehr übergreifende Kompetenzen im Lehrplan stehen als früher. Die didaktischen Leitlinien fordern zu einem aktiven, kommunikativen, handlungs- und forschungsorientierten Naturwissenschaftsunterricht auf. Hier könnten durchaus ungenutzte Freiheiten in der Gestaltung und flexibleren Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Schüler/innen liegen.

Gerade die Naturwissenschaften können ganz anders als autoritär sein und ganz andere Wege des Entdeckens und individuellen Lernens ermöglichen. Sie eignen sich geradezu hervorragend, um inklusiv zu arbeiten. Wie das? Der ganze Alltag, die Natur, der technische Fortschritt bieten spannende Phänomene, die das Interesse der Schüler/innen wecken. Insbesondere jüngere Schüler/innen sind neugierig, stellen Fragen und wollen die Welt, die sie umgibt, erkunden. Diese Neugier gilt es zu nutzen, zu erhalten, an die Fragen der Schüler/innen anzuknüpfen und mit naturwissenschaftlichen Konzepten zu verbinden. Dies gelingt meist noch im Sachunterricht der Grundschule, wenn Lehrpersonen sich an die Naturwissenschaften denn herantrauen. Der Stundenplan ist oft noch flexibel, so dass Projekte, Stationslernen oder Werkstätten gut in den Tagesablauf integriert werden können. Diese Formate eignen sich besonders gut, damit Schüler/innen auf unterschiedlichen Niveaus an einem gemeinsamen Oberthema arbeiten können. Die unterschiedlichen Perspektiven auf ein Thema können einander bereichern und die Schüler/innen sich gegenseitig inspirieren. Ein problemorientiertes Vorgehen entlang von Fragestellungen, die erforscht, diskutiert und beantwortet werden wollen, motiviert viele Schüler/innen besonders. Bei der Arbeit in heterogenen Kleingruppen können sie sowohl von ihren unterschiedlichen Stärken profitieren, die jede/r mitbringt, als auch von der Lehrperson individuell begleitet werden. Somit kann eine Gruppe zu einem Thema mehr Vorgaben erhalten ohne einer anderen Gruppe das selbstständige Arbeiten zu nehmen. Als wichtig hat sich dabei eine Lernumgebung und Lernbegleitung erwiesen, die kognitiv anregend ist und kritische Auseinandersetzung ermöglicht, sowie eine Lernkultur, in der Schüler_innen Fehler machen dürfen und auf die Suche nach ganz unterschiedlichen Wegen und Lösungen gehen.

Je höher der fachliche Anspruch mit zunehmender Klassenstufe wird, desto schwieriger ist es jedoch solche Formate umzusetzen. Es fehlt die Zeit den Fragen der Schüler/innen nachzugehen, vielleicht auch die entsprechende Ausstattung, die Themen aus dem Lehrplan sollen unterrichtet und der Lernerfolg bewertet werden. Die Themen sind dabei zunehmend komplex, die Konzepte zunehmend abstrakt und dadurch wird es schwieriger die Inhalte allen Schüler/innen zugänglich zu machen. Lehrpersonen, die für die Sekundarstufe ausgebildet werden, werden häufig so sozialisiert, dass die Fachvermittlung und weniger das eigenständige Entdecken und Erforschen im Vordergrund stehen. Ein Chemieunterricht, in dem Atommodelle nicht verstanden werden, ein Physikunterricht, der die zentralen Gesetze nicht vermittelt, ein Biologieunterricht, der kein Verstehen von Evolution ermöglicht, scheint uns einfach unvorstellbar.

Um fachlich anspruchsvolle Konzepte in heterogenen Gruppen zu unterrichten, wird häufig auf differenzierendes Material und differenzierte Aufgabenstellungen gesetzt. Es werden sprachliche Hilfen, vereinfachte Arbeitsaufträge oder Zusatzmaterial für die Schnelleren bereitgestellt, um die Unterschiedlichkeit der Schüler/innen zu kompensieren. Als Naturwissenschaftslehrkraft steht man vor der Herausforderung, dass man ggf. viele Schüler/innen vieler Klassen unterrichtet und dadurch wenig auf Beziehungsarbeit setzen kann. Man lernt die Schüler/innen nicht so gut und so schnell kennen, dass im Schulalltag eine fundierte Feststellung der Lernvoraussetzungen möglich wäre, nach der die Aufgaben individuell abgestimmt werden könnten. Statt nun also viel Zeit und Aufwand in Aufgaben für verschiedene Leistungsgruppen zu stecken, sollten wir lieber Aufgaben und Unterstützungsmaterialien gestalten, die allen Schüler/innen einen Zugang ermöglichen und niemanden in eine Schublade stecken.Wenn differenzierende Aufgaben angeboten werden, dann sollten sie genau das sein: ein Angebot. Schüler/innen müssen dafür unbedingt lernen, mit Unterstützungsmaßnahmen umzugehen, in heterogenen Gruppen zu arbeiten, Methoden des selbstständigen Arbeitens anzuwenden, Hilfestellungen zu geben und anzunehmen, Aufgaben und Fördermaterialien zunehmend selbstständig auszusuchen oder auch auf sie zu verzichten. Das braucht zunächst viel Struktur und Zeit, die es sich lohnt zu investieren. Im Naturwissenschaftsunterricht bieten sich als Unterstützung unterschiedliche Darstellungsformen desselben Sachverhalts an (konkrete Gegenstände, Bilder, Modelle, Formeln und Symbole), um Schüler/innen, die unterschiedliche Lernwege bevorzugen, Zugang zu einem Phänomen oder Konzept zu ermöglichen. Ein Experiment bzw. ein Forschungsauftrag kann sehr offen angelegt sein und Schüler/innen dann je nach Bedarf Unterstützung angeboten werden. Die Unterstützung erfolgt entweder durch die Lehrperson selbst, die die Kleingruppen berät, durch Mitschüler/innen, durch Recherchemöglichkeiten über Schulbücher oder andere Lernmaterialien, die Schulbibliothek oder digitale Medien.

Das Konzept der oben bereits erwähnten Schule sah vor, dass neben dem in Fächer geteilten „klassischen“ Naturwissenschaftsunterricht ein Format durchgeführt wurde, das sich Lernwerkstatt nennt. Hierbei gibt es eine vorbereitete Lernlandschaft mit ausgewählten Objekten, Modellen, Materialien zu einem Oberthema, wie z.B. Wasser, Ernährung, Insekten, Kugelbahnen o.ä., die die Naturwissenschaftslehrpersonen aus dem Curriculum wählen. Inspiriert durch die Lernlandschaft formulieren die Schüler/innen Fragestellungen, der sie während einer gegebenen Zeit allein, zu zweit oder max. zu dritt nachgehen. In der Schule wurden zwei Mal im Jahr je drei Tage lang eine Lernwerkstatt von zwei erfahrenen Lehrpersonen durchgeführt. In anderen Schulen ist solch ein Format in den täglichen Unterricht als Doppelstunde integriert oder wird wöchentlich als Werkstattzeit angeboten. Aufgaben der Lehrpersonen waren die Vorbereitung der Lernlandschaft, die Begleitung und Beratung der Schüler/innen, das Einhalten von Sicherheitsregeln zu gewährleisten u.ä. Lehrkräfte, deren Unterricht in der Zeit ausfiel, kamen ggf. als weitere Lernbegleitung dazu. Ihnen fiel besonders schwer, die Schüler/innen selbstständig arbeiten zu lassen und den Prozess zu begleiten, zu beobachten und anzuregen, statt einschränkende Vorgaben zu machen. Dies sollen zukünftig (angehende) Lehrpersonen an der Universität Lüneburg lernen. Sie sollen außerdem erkennen, wie viele der im Curriculum genannten Kompetenzen sie mit so einem Format wie der Lernwerkstatt erfüllen können und wie sie Ideen aus der Lernwerkstatt im „traditionellen“ 45- oder 90minütigen Unterricht integrieren können. Es muss nicht gleich der ganze Schulalltag über den Haufen geworfen werden, um Elemente eines projektorientierteren Formats auf einzelne Schulstunden zu übertragen. Z.B. kann die Untersuchung eines Phänomens nach der Recherche oder nach der Planungsphase unterbrochen und die Umsetzung in der nächsten Stunde fortgeführt werden.

Mittlerweile gibt es hervorragende Beispiele von Schulen mit gelingender Inklusion. Was ist allen gemeinsam? Sie gehen mit Offenheit an die Idee von Inklusion heran und begegnen allen Schüler/innen mit einer wertschätzenden Haltung. Sie erwarten nicht, Inklusion am besten gestern schon erfolgreich umgesetzt zu haben, sondern sind sich bewusst, dass es ein Prozess ist, sich der Vision von Inklusion anzunähern, der nur gemeinsam gelingen kann. Sie entwickeln in Teams Konzepte, erproben und evaluieren diese und geben sich Zeit dafür, diese zu optimieren und den Lernenden immer wieder anzupassen, diese auch in die Planung und Umsetzung einzubeziehen und ihr Feedback ernst zu nehmen. Lernende selbst und oft auch deren Eltern sind die besten Expert/innen für ihr eigenes Lernen. Diese Expertise könnte noch viel weiter ausgeschöpft werden. Zeit muss im Schulalltag systematisch gegeben werden für Reflexionen und Teambesprechungen, die ganz zentrale Momente sind für die erfolgreiche Umsetzung eines gelingenden Schulprogramms. Diese Zeit muss gegen alle Widerstände im Stundenplan verankert werden und als Arbeitszeit zählen! Wichtig ist, dass das Kollegium inklusive Schulleitung, Hausmeister/in, Sozialpädagoge/in etc. an einem Strang zieht und trotz aller Herausforderungen bei einem stärkenorientierten Blick auf alle Schüler/innen und auch sich selbst bleibt.


Prof. Dr. Simone Abels ist Sonderschulpädagogin und Professorin für Didaktik der Naturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg.

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