Kompetenzen in der digitalen Welt

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Wie verändert die Nutzung digitaler Medien die schulischen Lehr- und Lernprozesse? Welche digitalen Kompetenzen sollten Kindern und Jugendlichen in ihrer Schulzeit vermittelt bekommen, damit sie in ihrem späteren (Arbeits-) Leben bestehen? Die Digitalisierung in der Schule eröffnet uns neue Möglichkeiten und stellt uns vor Herausforderungen.

Die von der Friedrich-Ebert-Stiftung  in Auftrag gegebene Studie„Kompetenzen in der digitalen Welt“ behandelt diverse Konzepte für den Umgang mit der Digitalisierung in der Schule. Die Autorin Frau Birgit Eickelmann untersuchte welche Maßnahmen notwendig sind, um Bildung in der digitalen Welt gewährleisten und im internationalen Vergleich bestehen zu können.

Die Studie zeigt unter anderem, dass die Digitalisierung bestehende Bildungsungleichheiten verschärft. Gleichzeitig birgt die Digitalisierung auch Chancen für individuelle Förderung, interaktives Lernen und praktische Veranschaulichung. Schulen müssen auf diese Entwicklungen reagieren und allen Kindern digitale Kompetenzen vermitteln. Doch wie genau sieht diese Vermittlung aus? Sollen Kinder bereits in der Grundschule an den Umgang mit digitalen Medien herangeführt werden? Wie soll der anschließende Unterricht mit Informationstechnologien auf der weiterführenden Schule gestaltet werden?

Digitale Kompetenzen können im Unterricht nur dann nachhaltig vermittelt werden, wenn das gesamte Lehrer_innenkollegium einbezogen wird und die Schulleitung dies aktiv unterstützt und vorantreibt. Lehrer_innen brauchen dafür Zeit und die notwendigen Weiterbildungen. Neue digitale Lehr- und Lernmaterialien müssen mit neu gedachten Lernprozessen verknüpft werden.

Die Studie „Digitale Kompetenzen in Schule und Unterricht“ und ihre Erkenntnisse über das Lernen mit digitalen Medien findet ihr hier.

Download Studie (PDF)

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