(M)ein ganz normaler Arbeitstag als Bankkauffrau

Meine praktische Ausbildung erfolgt in einer Deutsche Bank-Filiale in Essen. Ich starte gerne ruhig in den Tag und bin deshalb schon eine halbe oder dreiviertel Stunde vor den Filialöffnungszeiten an meinem Schreibtisch zu finden. So habe ich genug Zeit, um bei einer Tasse Kaffee meinen Tag zu planen. Der erste Blick geht immer in meinen Kalender und ich checke, ob es heute Teambesprechungen gibt oder ich schon Kundentermine eingetragen habe. Ich versuche jeden Tag so viele Kundengespräche mitzubekommen wie möglich, um noch mehr Sicherheit im Kontakt mit Kunden zu gewinnen und mir einiges von den erfahrenen Kollegen abzuschauen. In den Gesprächen geht es z.B. um Baufinanzierungen, Sparmöglichkeiten oder um die Anlage von Geldern. Bei bestimmten Themen – wie z.B. die Beratung zum Online-Banking – darf ich Gespräche jetzt auch schon selbst durchführen. Das ist immer ein besonderes Highlight! Wichtig für meine  Tagesplanung ist auch, dass ich meinen Wochenplan im Blick habe und Zeiten für Learnings, Studienbriefe etc. mit einplane. Und um alle diese Eckpunkte herum ergibt sich dann mein Tagesablauf.

Einen Teil meiner Zeit nutze ich für die Vor- und Nachbereitung der Kundengespräche, an denen ich teilnehme, aber ich bin auch aktiv eingebunden ins tägliche Filialgeschäft. Z.B. rufen Kunden an, deren Fragen ich dann telefonisch beantworte oder mich um die Klärung kümmere. Zwischendurch kommen auch Teamkollegen mit Aufgaben auf mich zu, bei denen ich sie unterstützen kann. Ich bin jetzt ja schon im zweiten Ausbildungsjahr und kann vieles selbstständig übernehmen, z.B. die Kollegen an den Schaltern entlasten, in dem ich die Information besetze und Kunden bei ihren Anliegen helfe und/oder Termine vereinbare. Häufig ergeben sich aus Aufgaben auch Ansätze für nette Lehrgespräche. Wenn sich im Laufe des Tages Fragen ergeben, sammele ich sie in meinem Notizbuch und kann dann später noch einmal nachhaken. Meine Kollegen kennen das schon, wenn ich mit meinem Heft bei ihnen ankomme. „Damit auch ja nichts verloren geht“, schmunzeln sie dann und geben gerne Auskunft.

Bevor ich dann vor dem Feierabend mein Tablet endgültig zuklappe, prüfe ich schon mal, welche Termine bei den Teamkollegen am nächsten Tag anstehen. Vielleicht finde ich ja wieder spannende Themen, bei denen ich dabei sein kann.

Ich bin immer wieder überrascht, wie abwechslungsreich der Beruf der Bankkauffrau ist. Das gilt in besonderem Maße für eine große Bank – und die Deutsche Bank ist sehr groß und deckt als Universalbank ein breiteres Themenfeld ab als viele andere Banken. Durch die Digitalisierung ist in der Bankenwelt außerdem im Moment viel in Bewegung – es gibt viele neue Aufgaben an der Schnittstelle zwischen digitalen Serviceleistungen und persönlicher Beratung – und das gefällt mir. Und falls ihr die Vorstellung habt, dass Bankberater „steif“ und langweilig sind – das ist ein Klischee, das längst nicht mehr zutrifft. Die Arbeit in unserem Filialteam macht richtig viel Spaß.

Mehr über Nonna und ihre Ausbildung zur Bankkauffrau erfahrt ihr hier im Video

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Zur Person | Nonna ist Auszubildende Bankkauffrau in der Deutsche Bank-Filiale in Essen. Sie ist jetzt im zweiten Ausbildungsjahr. Schon vor ihrer Ausbildung hat sie ein Schüler-Praktikum bei der Deutschen Bank absolviert und gehört heute zu den Junior-Talenten ihres Jahrgangs. Als DB-Insiderin berichtet sie außerdem regelmäßig in Instagram und Facebook über ihre Ausbildung. „Ich denke, das Wissen, das man bei der Bank vermittelt bekommt, kann man später in jedem Lebensbereich brauchen. Es kann nie schaden, sich mit wirtschaftlichen Themen auszukennen, deshalb ist die Banklehre eine tolle Basis für die Zukunft.“

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