Produktprüferin Textil – mein Erfahrungsbericht

Foto: Raimund Berger  / pixelio.de
Foto: Raimund Berger / pixelio.de

Von Produktprüfern/innen – Textil werden fehlerhafte Textilien z.B. Gewebe geschaut, bindungsgerecht repariert und die Fehler protokolliert.

Ein Gewebe besteht aus zwei verkreuzten Fadensystemen, der Kette (senkrecht verlaufenden Fäden) und dem Schuss (waagerecht verlaufenden Fäden). Um Fehler im Gewebe zu beheben, werden die fehlerhaften Stellen gestopft. Dazu braucht man verschiedene Werkzeuge. Bei diesen Werkzeugen handelt es sich um einen Fingerhut, eine Pinzette (Nopper genannt), eine Schere und verschiedene Stopfnadeln. Diese haben verschiedene Längen, Dicken und besitzen statt einer Spitze ein Köpfchen, um das Gewebe nicht zu beschädigen.

Um diesen Beruf zu erlernen und auszuführen braucht man gute Augen, Fingerspitzengefühl und Geduld. Außerdem sollte man Spaß an dem Umgang mit Textilien haben.

Man arbeitet an einem sogenannten Schautisch. Die Warenbahn läuft über diesen beleuchteten Schautisch und wird dann aufgerollt. Die Aufgabe der Produktprüfer/in ist es, eine fehlerfreie Ware abzuliefern, oder die nicht reparablen Fehler zu kennzeichnen.

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