Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Schule zu Ende und nun? Studium oder Ausbildung?

27. Oktober 2015

In der neuen Reihe abi & JETZT?! zeigt wissensschule.de, wie viele Möglichkeiten man nach dem Abi hat. Wir wollen zeigen: Studium und FÖJ sind zwei Wege, es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten. Heute teilt uns Martin Hemmers mit,  warum er sich nach seinem Fachabitur für eine Ausbildung beim Sanitätshaus Lettermann entschieden hat.

 

Bild_MartinHemmersViele kennen die Problematik nach bestandener Abiturprüfung. Was kommt danach? Soll ich ein Studium beginnen, oder lieber erst eine Ausbildung machen.

Aus persönlicher Sicht bin ich eher gegen ein direktes Studium nach dem Abitur, da viele einfach noch nicht wissen, was man ein Leben lang machen möchte.

Nach meinem Fachabitur war ich erst 2 Jahre bei der Bundeswehr und 1 Jahr ohne Ausbildung fest angestellt. Da ich die Sorge hatte, ein Studium nicht zu schaffen, habe ich mich für eine Ausbildung entschieden.

Ein weiter Grund war, dass ich zu der Zeit noch immer keine genaue Vorstellung besaß, was ich später einmal machen möchte. Nun bin ich im dritten Lehrjahr und kann zufrieden sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war diese Ausbildung beim Sanitätshaus „Lettermann“ anzufangen. Während dieser Zeit konnte ich mehrere Bereiche kennen lernen. Dies ist sehr vielseitig und spannend, da man auf diese Weise viele firmeninterne Zusammenhänge besser versteht.

Die Ausbildung sorgt für eine bessere Übersicht der vorhandenen Möglichkeiten innerhalb des Ausbildungs-berufs und ohne die Ausbildung wüsste ich nicht, welche Möglichkeiten mir nun offen stehen.

Ich würde allen Schülern, die vor dieser Frage stehen und sich nicht entscheiden können dazu raten, eine Ausbildung zu machen. Möchte man anschließend doch studieren, bereitet die Ausbildung ein eventuell anknüpfendes Studium vor.

Außerdem wurde mir von einigen abgeraten, mich für gewisse Studiengänge einzuschreiben, da diese teilweise sehr überlaufen sind. Das beste Beispiel für einen solchen Studiengang ist BWL. Rund 10 % aller Studenten studieren in dieser Fachrichtung. Viele Abiturienten entscheiden sich für ein BWL-Studium weil sie einfach nicht wissen, was sie studieren sollen. Es gestaltet sich als schwierig, sich bei einer so großen Konkurrenz durchzusetzen. Die Tatsache, dass man im Vorfeld des Studiums eine Ausbildung gemacht hat, hebt die Wahrscheinlichkeit für eine Einstellung in den gewünschten Betrieb deutlich hervor.

Neben den vielen Mitstreitern während des Studiums gibt es auch noch etliche Studenten, die das Studium frühzeitig beenden. Es gibt zahlreiche Gründe dafür. Um nur einige mögliche Gründe zu nennen:

  • Leistungsprobleme
  • falsche Fachrichtung
  • zu wenige finanzielle Mittel

Die Auszubildenden wissen nach Abschluss der Ausbildung eher, ob Sie mögliche Leistungsschwierigkeiten mit dem Studium bekommen könnten, da auch eine Ausbildung fordert und man thematische Gebiete auch dort anschneidet, die das Studium aufgreift und vertieft. Außerdem wissen sie eher, ob die Fachrichtung für sie die Richtige ist oder eben nicht.

Neben den oben genannten Gründen für eine Ausbildung direkt nach dem Abitur gibt es allerdings auch einige für ein Studium. Denn einige Abiturienten wissen schon während ihrem Abitur genau, was Sie im Anschluss daran machen möchten. Für diese wäre es ziemlich unsinnig die 2-3 Jahre, die eine Ausbildung in Anspruch nimmt, so zu investieren.

Veröffentlicht am 27.10.15

Nichts mehr verpassen!

Einfach für unseren Newsletter anmelden!
Jetzt anmelden!
Wer sollte diesen Beitrag nicht verpassen?
Jetzt teilen via

Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

neu aus dem Blog

Zu unseren Partnern gehören

rocketmagnifiercrossmenu