Seit dem 10. Februar in neuem Design! Lesen Sie unsere Ankündigung. Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Studium Technomathematik - was ist das eigentlich?

7. März 2018
Foto: pixabay.com

Foto: pixabay.com

Unter dem Sammelbegriff Technomathematik, Technische Mathematik oder auch Ingenieurmathematik versteht man einen Studiengang, der zwischen dem klassischen Mathematikstudium und den Ingenieurwissenschaften angesiedelt ist. Als Studium soll es sowohl ein grundlegendes mathematisches Verständnis samt der dazugehörigen Theorie vermitteln als auch in Anwendungsgebiete der Mathematik (Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik usw.) einführen. Das Studium erfordert ein Interesse an formalen und logischen Denkweisen und an der Abstraktion und Analyse verschiedenster Probleme. Die Idee des Studiums ist es, den Mathematiker als Gesprächspartner des Technikers in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie heranzubilden. Viele Prototypen neuer Entwicklungen werden heute zunächst virtuell im Computer simuliert, bevor sie real gebaut werden. Damit das im praktischen Miteinander in einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung problemlos möglich ist, muss der Mathematiker den Techniker verstehen lernen. Daher baut sich das Studium der Technomathematik so auf, dass neben einer gründlichen Ausbildung in Mathematik ein technisches Fach (zum Beispiel Elektrotechnik oder Maschinenbau) sowie spezifische Anteile der Informatik oder des wissenschaftlichen Rechnens studiert werden sollen. In der Technomathematik geht es um mathematische Methoden, die in der Technik angewandt werden. Keine Branche kommt ohne sie aus: Mathematikerinnen und Mathematiker arbeiten zum Beispiel in Versicherungen, Banken, IT-Unternehmen, Unternehmensberatungen, Pharmaunternehmen oder Rechenzentren.

Als Experten an der Schnittstelle zwischen Technik und Mathematik benötigen Technomathematikerinnen und -mathematiker also fundierte mathematische Kenntnisse und ein gutes technisches Verständnis. Doch das ist längst nicht alles: Wenn ein theoretischer Lösungsweg in der Sprache der Mathematik gefunden ist, muss dieser konkret durchgerechnet und überprüft werden. Daher entwickeln Technomathematiker zu jedem Problem ein spezielles Computerprogramm. Diese „wissenschaftliche Programmierung“ ist prägend für das Berufsbild des Technomathematikers – deshalb sind auch Kenntnisse der Informatik gefragt.

Mehr erfahren!

Veröffentlicht am 7. März 2018

Nichts mehr verpassen!

Einfach für unseren Newsletter anmelden!
Jetzt anmelden!
Wer sollte diesen Beitrag nicht verpassen?
Jetzt teilen via

Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

neu aus dem Blog

Zu unseren Partnern gehören

rocketmagnifiercrossmenu