Sustainable Agriculture an der Hochschule Rhein-Waal

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Seit dem Wintersemester 2010/2011 wird an der Hochschule-Rhein-Waal am Standort in Kleve der englischsprachige Bachelorstudiengang Sustainable Agriculture angeboten. In dem Studiengang werden landwirtschaftliche und gartenbauliche Produktionssysteme als Teil der Wertschöpfungskette hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit analysiert und bewertet, sowie Ansätze zur Optimierung erarbeitet. Nachhaltigkeit bezieht sich hierbei sowohl auf die ökologischen als auch auf die sozio-ökonomischen Aspekte des Agrarbereichs. Zentrale globale Themen wie u.a. der Klimawandel mit sich verändernden Wetterbedingungen, die zunehmende Bodenzerstörung und der Verlust der Artenvielfalt werden ebenso bearbeitet wie die Fragen der Welternährung, der starken Preisschwankungen für Agrarprodukte und der Einkommenssicherung von Landwirten und Gärtnern in einer globalisierten Welt. Dabei werden Produktionssysteme verschiedener Wertschöpfungsketten von der Nahrungsmittelproduktion über Zierpflanzenproduktion bis hin zur Erzeugung nachwachsender Rohstoffe betrachtet und mit verschiedenen Ansätzen und Methoden hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit im ökologischen, ökonomischen und sozialen Sinne bewertet. Auch die sich daraus ergebenden ethischen Fragestellungen werden in Lehrveranstaltungen thematisiert.

Der Studiengang Sustainable Agriculture zeichnet sich durch die Kombination technischer, natur-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Fächer aus. Die Analyse und Weiterentwicklung von Agrarsystemen wird daher in vielfältigen interdisziplinären Projekten erlernt und geübt. Durch zahlreiche Kontakte zu Unternehmen und Institutionen des Agrarbereichs im In- und Ausland, wird in dem anwendungsorientierten Studium ein hohes Maß an Praxisbezug realisiert. Neben der Vermittlung von fachlichen Inhalten und dem Auf- und Ausbau methodischer Fähigkeiten, werden auch die sozialen Kompetenzen jedes Einzelnen gestärkt. Selbstorganisiertes Lernen als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts und integraler Bestandteil eines Hochschulstudiums wird von Beginn an gefördert. Die Vermittlung berufsqualifizierender Fähigkeiten und die Förderung persönlicher Kompetenzen erfolgen hierbei zu einem großen Teil integrativ und fachbezogen. Dabei werden verschiedene Lernformen wie z.B. Vorlesungen, Seminare, Praktika, Übungen und Projektarbeiten gewählt, um sowohl klassische Lehrinhalte (z.B. Bodenkunde, Botanik, Betriebswirtschaft, Nutztierkunde) als auch moderne Themen des Agrarbereichs (z.B. Precision Farming, Energieproduktion, Qualitätsmanagement, Analyse von Wertschöpfungsketten) zu vermitteln und die Lehrinhalte zu vernetzen. Weitere ausführlichere Informationen dazu gibt es unter

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