Unterrichtsmaterial „Realität und Fiktion in den Medien“

Realität und Fiktion in den Medien

Die Unterrichtsmaterialreihe »Medien in die Schule« legt den Fokus auf die Aspekte des Jugendmedienschutzes und der Internetsicherheit, aber auch auf die produktiven Aspekte des »Mitmachnetzes«. Sie unterstützt Lehrende dabei, Jugendliche bei der kompetenten Nutzung ihrer Leitmedien zu begleiten, für Gefahrenaspekte zu sensibilisieren, ihnen Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln und sie zu animieren, Medien kreativ für die eigenen Zwecke zu nutzen.

Die Fähigkeit zur Unterscheidung von Realität und Fiktion ist ein wesentliches Element für den kompetenten Umgang mit Medieninhalten. Schüler_innen sollen dafür sensibilisiert werden, dass es in allen Medien Inhalte gibt, die im Schwerpunkt Realitätsdarstellungen, fiktionales Erzählen oder aber die bewusste Vermengung beider Pole beinhalten. Die Unterrichtseinheiten sollen eine erhöhte Fähigkeit zur Identifizierung und Entschlüsselung z.B. von Scripted Reality Formaten des Fernsehens geben. In Bezug auf das Internet steht ein Bewusstsein für Möglichkeiten und Grenzen der Selbstinszenierung und in diesem Zusammenhang der Veröffentlichung gefälschter Inhalte im Zentrum der Unterrichtseinheit.

Das Unterrichtsthema ist in drei Module untergliedert.
Modul 1 führt grundlegend in die Begrifflichkeiten ein.
Modul 2 thematisiert fiktionale und realitätsnahe Aspekte von Fernsehformaten. In einem praktischen Teil sollen jeweils eine fiktionale und eine realitätsnahe Sendung gedreht werden.
Modul 3 diskutiert das Verhältnis von Realität und Fiktion im Internet.

Ausgewählte Beispiele zur methodischen Vielfalt in dieser Unterrichtseinheit:

  • Mindmaperstellung (z.B. bei der Analyse der Internet- und Fernsehnutzung der Schüler_innen)
  • Internetrecherche (z.B. zu Fakes im Internet)
  • Kartenabfrage und Clusterung

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