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Warum man seine Bachelorarbeit oder Masterarbeit auf Plagiate prüfen lassen sollte

11. Dezember 2017

Das Plagiat ist ein Dauerbrenner rund um das Thema wissenschaftliches Arbeiten. Unter anderem, weil Plagiatsvorwürfe schon so manche bekannte und auch viele unbekannte Personen getroffen haben. Manchmal zu Unrecht, oft zu Recht.

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Aber inwiefern betrifft dieses Thema denn einen einfachen Studenten, der keinerlei unlautere Absichten hat, sondern einfach nur seine Bachelorarbeit oder Masterarbeit schreiben möchte? Und wie kann ich sichergehen, nicht aus Versehen zum Plagiator zu werden? Wenn Du dich das so oder so ähnlich auch schon mal gefragt hast und vielleicht gerade an deiner Abschlussarbeit sitzt, dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen!

Was fällt eigentlich alles unter „Plagiat“

Unter Plagiat fällt jegliches aus dem Werk einer anderen Person entnommene, geistige Eigentum, das nicht als solches gekennzeichnet wurde. Also zum Beispiel:

  • Einreichen einer fremden Bachelorarbeit oder Masterarbeit unter eigenem Namen (auch Ghostwriting).
  • Wörtliche Übernahme von Formulierungen Anderer, ohne sie als Zitat zu kennzeichnen.
  • Paraphrasierte Übernahme von Textstellen Anderer, ohne Kennzeichnung.
  • Übernahme von Ideen oder Aussagen, ohne die Quelle zu benennen.
  • Übernahme der Struktur einer Masterarbeit, Bachelorarbeit oder anderer Texte „eins zu eins“

Grundsätzlich ist nicht das Übernehmen fremder Leistungen das Vergehen, sondern erst, wenn man diese nicht als solche kennzeichnet. Erst dann wird eine fremde Leistung nicht nur für die eigene Argumentation genutzt, sondern als eine Eigene ausgegeben und damit gestohlen. Im Allgemeinen ist es beim wissenschaftlichen Arbeiten aber höchst wünschenswert und auch notwendig die Erkenntnisse, Leistungen und Meinungen Anderer auch zu nutzen.

Nur dann entsteht überhaupt erst ein Diskurs zwischen den verschiedenen Autoren einer Disziplin. Und ohne einen Diskurs gliche die wissenschaftliche Gemeinschaft eher einem Selbstfindungskurs, in dem jeder für sich allein vor sich hin schreibt. Für einen Erkenntnisgewinn ist Arbeitsteilung, Diskussion, Kooperation und manchmal auch ein kleines bisschen Konkurrenz aber unabdingbar.

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Zu einem Plagiat kann es schnell  kommen.

Nicht immer ist das Ziel des Plagiierens „die Übernahme fremden Gedankenguts mit dem Ziel der Täuschung über eigene Leistung“ (Rommel (2011). S.4).  Oft liegen gar keine bösen Absichten vor, sondern Unkenntnis oder vielleicht sogar ein fehlendes Bewusstsein für die Verwerflichkeit solchen Tuns. Höchstwahrscheinlich bist auch Du nicht auf diesen Artikel gestoßen, weil du nach Strategien gesucht hast um ein Plagiat effektiv zu verschleiern (Wenn doch, dann schäm dich bitte, überdenke dein Tun und lies dann weiter).

Selbst wenn du dir sicher bist gegen all das gefeit und bestens vorbereitet zu sein: Schon eine falsche oder vergessene Zitation kann zu Punktabzug oder im schlimmsten Fall zum Plagiatsvorwurf oder gar zur Zwangsexmatrikulation führen. Daher solltest du in Erwägung ziehen, deine Arbeit auf ein Plagiat überprüfen zu lassen.

Selbst präventiv auf ein Plagiat prüfen lassen

Eine Plagiatsprüfung wird meist standardmäßig von den Hochschulen durchgeführt. Selbstverständlich gibt es dabei Unterschiede in der Ausführung. In den meisten Fällen handelt es sich aber um eine Kombination automatisierter und manueller Verfahren. Das heißt im Klartext, dass ein Softwareprogramm die Bachelorarbeit oder Masterarbeit überprüft und auf Ähnlichkeiten mit anderen Texten  abgleicht, etwa eine auffällige Häufung derselben Worte hintereinander.

Dabei werden natürlich sämtliche Zitate gefunden und markiert. Ein menschlicher Prüfer muss dann noch feststellen, ob korrekt gekennzeichnet wurde. Auch Veränderungen im Schreibstil innerhalb einer Arbeit sind Faktoren, die nur menschlichen Prüfern auffallen können. Auf der sicheren Seite bist Du, wenn du selbst eine Plagiatsprüfung einer Bachelorarbeit vornehmen lässt und so auf kritische Stellen noch einmal eingehen kannst.

Fazit

Du hast ja überhaupt keinen Betrug im Sinn! Klar, Du weißt das. Wir wissen das auch. Aber wissen es die beiden Gutachter, die deine Arbeit bewerten und denen eine Ungereimtheit in deinem Schreibstil auffällt ebenfalls?

Schon der bloße Verdacht, in deiner Arbeit könnte ein Plagiat vorkommen,  kann sich für Dich ehrenrührig auswirken. Selbst wenn die Gutachter ihn nicht nachweisen können, falls der Eindruck entsteht, da könnte „etwas im Busch“ sein, schlägt sich das nicht nur in der Note wieder. Im Schlimmsten Fall beeinflusst es deinen Ruf und dein Karrierechancen langfristig.

Besser auf Nummer sicher gehen! Eine Plagiatsprüfung für deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit heranzuziehen lohnt sich, denn Vertrauen (das schon nichts schief gehen wird) ist zwar gut, aber Kontrolle ist eben doch besser.

Veröffentlicht am 11.12.17

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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