Wenn Druckertinte teurer als Öl ist: Spartipps für Studenten

Foto: istock.com/andresr
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Das Studentenleben ist gerade in den beliebten Großstädten nicht billig. Selbst mit Nebenjobs tun sich viele junge Leute schwer damit, finanziell über die Runden zu kommen. Viele kleine Spartipps helfen jedoch dabei, dass am Ende des Monats  nicht mehr so viel Geld übrigbleibt.

Ausgaben für Material reduzieren

Bei der Finanzierung desStudiums gibt es einige unumstößliche große Kostenfaktoren wie die Miete für die eigene Wohnung oder das WG-Zimmer und die für das Studium benötigte Fachliteratur. Doch schon hier eröffnen sich auch die ersten Möglichkeiten zum Sparen: Es muss nicht immer das frisch gedruckte Exemplar aus der Buchhandlung neben der Uni sein. Zahllose Studenten bieten ihre Bücher nach dem Ablauf des Studiums zu günstigen Preisen gebraucht an. Allerdings ist dabei auf die Auflage zu achten, damit es später keine Probleme gibt.
Viel Geld geht auch für scheinbar unverzichtbares Material drauf, denn die meisten schriftlichen Arbeiten müssen auch heute noch gedruckt werden. Hier kann es sich lohnen, mit dem Prof zu sprechen und zu fragen, ob längere Texte nicht auch digital als PDF übermittelt werden können. Muss es wirklich eine gedruckte Variante sein, lässt sich mit günstigen Druckertinten von Zweitanbietern sparen. Diese kosten weit weniger als die sagenhaft überteuerten Druckertinten der Hersteller. Bei denen kann ein Liter durchaus 4000 Euro kosten und macht die Druckertinte teurer als Öl. Beim Papier lässt sich eher wenig sparen, doch auch hier lohnt es sich, nach Sonderangeboten Ausschau zu halten. Viele Geschäfte bieten auch spezielle Rabatte für Studenten auf Büromaterialien wie Papier, Ordner und Stifte.

Es muss nicht immer der Coffee-to-go sein

Sparpotenzial  bietet auch die tägliche Verpflegung. So ist es nicht selten, dass sich Studenten beschweren, wenn das Mittagessen in der Mensa auf einmal 4,00 Euro statt 3,50 Euro kostet, sie aber am gleichen Tag ohne mit der Wimper zu zucken 3,00 Euro für einen Coffee-to-go in ihrer Lieblingskaffeehauskette zahlen. Der Kaffee im Pappbecher steht stellvertretend für einen Lifestyle, wie er vor 20-30 Jahren noch undenkbar schien. Warum nicht einfach zuhause Kaffee aufbrühen und in einem Thermosbecher mitnehmen? Dies schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Die Pizza für 5 Euro beim Italiener im Studentenviertel wirkt zunächst günstig, doch wer viel außer Haus isst, belastet die eigene Kasse enorm. Besser ist es, mit Freunden zusammenzulegen und abends gemeinsam zuhause zu kochen: Das spart Geld und macht obendrein riesig Spaß.

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