Berufsbild: Textillaborant/-in

Textillaboranten/innen sind für die Qualitätskontrolle von Textilien, wie beispielsweise Garn, Gewebe und Vlies verantwortlich, damit die Herstellung und Veredlung von Textilien optimiert werden kann.

Um die Textilien auf  ihre Gebrauchseigenschaften  zu überprüfen,  werden diverse Echtheitsprüfungen nach
DIN EN ISO Normen durchgeführt:

  • u.a. Speichel-/Schweiß-/Reib-/Chlor –  oder auch die Waschechtheit, bei der beispielsweise geprüft wird, ob das Textil beim Waschen abfärbt.
  • Waschschrumpf – Maßänderung der Textilien nach dem Waschen
  • Spraytest: Überprüfung der Wasserabweisung
  • Reißkraft bei Geweben oder Garnen – Ermittlung der Widerstandsfähigkeit von Materialien
  • Farbmetrik: Erstellung von Farbrezepturen

Textilbeispiele:

  • Baumwollhandtücher
  • Kerzendochte
  • Textilien, die im Leichtflugzeugbau verwendet werden
  • Fäden von Teebeuteln
  • Skisteigfelle
  • Cabrioverdeckstoffe
  • Mikrofaserputztücher

Man wertet dazu die Prüfergebnisse der Qualitätskontrollen aus und legt Qualitätsstandards fest.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 ½ Jahre, wobei man auf 3 Jahre verkürzen kann.

Man sollte Interesse an Textilien haben, sowie über ein naturwissenschaftliches Verständnis verfügen. Dies setzt voraus, dass man sich für die Fächer Mathematik, Physik und Chemie interessiert. Mit dem Abschluss der Hochschulreife kann man sogar auf 2 ½ Jahre verkürzen und man hat die Voraussetzung für ein Studium mit Bachelor oder Master of Science.

Christine Althaus
Tel.. 02542-704-129
eMail: christine.althaus@eing.de

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