Fachfrau für Systemgastronomie — mein Erfahrungsbericht

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Ich habe meine Ausbildung im August 2009 angefangen und im Juni 2011  bei Kentucky Fried Chicken in Köln beendet.

Für diesen Beruf sind der Umgang mit Menschen, Flexibilität und Organisationsgeschick Voraussetzung.
Während ich mein Abitur gemacht habe, habe ich als Nebenjob bei KFC gearbeitet. Nachdem ich dann 2008 mein Abitur in der Tasche hatte, habe ich erst einmal bei KFC weiter gearbeitet, um Geld zu sparen um ins Ausland gehen zu können. Ich wusste nicht genau was ich nach dem Abitur machen sollte. Studieren? Und wenn ja was? Ausbildung? Und wenn ja in welchem Beruf?
Nach meinen Erfahrungen im Ausland kam ich zurück und wusste, dass ich auf jeden Fall eine Ausbildung machen wollte. Denn nach 13 Jahren Schulbank wollte ich endlich aktiv werden. Während ich weiterhin bei KFC gearbeitet habe, habe ich sehr viele Bewerbungen für den kreativen/künstlerischen Bereich geschrieben. Ich wollte sozusagen mein Hobby zum Beruf machen. Doch ich bekam nur Absagen.
In der  Bewerbungszeit habe ich mich bei KFC zum Teamleiter hochgearbeitet. Dadurch habe ich festgestellt, dass mir diese Arbeit sehr viel Spaß macht und mir der Umgang mit Menschen liegt. KFC hat zu dieser Zeit noch Azubis gesucht. Meine damalige Chefin war zufrieden mit meiner Arbeit und meinte ich solle mich bewerben. Dies habe ich getan. Ich dachte mir: „Noch eine Absage mehr oder weniger ist auch egal!“
So wie es das Schicksal wollte, habe ich den Ausbildungsplatz bekommen. Ich bereue bis heute nicht, dass ich in diesen tollen Ausbildungsberuf hineingeschlittert bin. Durch die Ausbildung habe ich viele neue Seiten an mir entdeckt.

Zuerst hatte ich etwas Angst vor der Berufsschule. Auf dem Gymnasium waren meine Noten eher mittelmäßig. Dann hatte ich Bedenken, ob diese doch eher spontane Entscheidung zu der Ausbildung die Richtige war. Schaffe ich das? Bin ich stark genug dafür, einmal eine Autoritätsperson zu werden, die die Verantwortung für einen Laden bekommt?!
Doch in der Berufsschule und im Betrieb war dies ganz anders. Ich bin mit einer ganz anderen Einstellung zur Schule und in den Betrieb gegangen. Ich wollte diese Ausbildung machen und das freiwillig, für mich! Ich will gut sein und vorankommen! Dies spiegelte sich in meinen Leistungen wider. Klar gab es auch nicht ganz so gute Zeiten, in denen ich mir gedacht habe, ich habe keine Kraft mehr. Aber ich habe mich durchgekämpft und nicht aufgegeben. Ich war sogar so gut in der Schule und auch im Betrieb, dass mir eine Verkürzung von einem ganzen Jahr ermöglicht wurde.
Dies ist aber nicht nur meiner positiven und ehrgeizigen Einstellung meiner Ausbildung gegenüber zu verdanken, sondern auch KFC. Ich wurde gefördert und unterstützt. Es wurde immer wieder gesagt, wie stolz man auf mich ist. Dies hat mit Mut gegeben und mich angespornt, sodass ich meine Ausbildung erfolgreich beenden konnte.
Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben einen Schulabschluss mit der Note „sehr gut“. Ich dachte nie, dass ich so etwas erreichen könnte!

Ich weiß, dass nach dieser Ausbildung für mich noch lange nicht Schluss ist. Ich will mich weiter bilden und an neuen Herausforderungen wachsen.
Meine Pläne gehen sogar soweit, dass ich studieren möchte, nachdem ich Erfahrungen in diesem Beruf gesammelt habe, denn man lernt nie aus.
Ich kann nur jedem raten: auch wenn es nicht immer nur gute Zeiten in der Ausbildung gibt, glaub an dich; du schaffst alles was du willst!!!!!

Vielen Dank an das Team von KFC, dass ihr mir das ermöglicht habt!!!

S. Warmbrunn

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