Konditorin — mein Erfahrungsbericht

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Ich habe meine 3-jährige Ausbildung (Beginn 2008) bei der größten Konditorei Mönchengladbachs absolviert. Die Aufteilung während der Ausbildung beschränkte sich auf 5 Tage die Woche arbeiten plus einen Tag Berufsschule. Die Arbeitszeiten sind im ersten Lehrjahr 6:30-14:30 (inkl. 1std Pause),am Samstag von 7:00-10:00 Uhr. Im zweiten und dritten Lehrjahr arbeitet man unterhalb der Woche von 5:00-12:30 Uhr (inkl. 30 min pause), sowie samstags von 2:00-6:00 Uhr. Dies trifft nur zu, wenn man volljährig ist, ansonsten gelten die Arbeitszeiten wie im ersten Lehrjahr.

Aufgrund der frühen Arbeitszeiten ist es von Vorteil, wenn man einen Führerschein besitzt. Da der Beruf Konditor zum Handwerkszweig zählt ist die Bezahlung während der Ausbildung bei unter 500€.

Die Ausbildung ist sehr vielseitig und abwechslungsreich, da man zwischen 13 Bereichen sich bewegen kann, wie z.B. die Herstellung von Buttercremetorten, Sahnetorten, Obsttorten, Weincremetorten, Herstellung von Blätterteigerzeugnissen und Pralinenherstellung etc.

Die Ausbildungsstätte in der ich gearbeitet habe bietet sehr hochwertige Produkte und eine sehr gute Herstellungsweise, da auf Fertigprodukte verzichtet wird. Leider war die kreative Seite, die der Beruf mit sich bringt sehr beschränkt und man konnte kein Produkt von A-Z selber fertig stellen, da der Betrieb so groß ist und viele Bereiche (siehe oben) mit sich bringt.

Nach der Ausbildung hat man die Möglichkeit den Meister zu absolvieren oder aber ein Studium, wie z.B. Lebensmitteltechnik anzuhängen. Ich würde diese Ausbildung jungen Leuten empfehlen, die kein Problem haben morgens früh aufzustehen und die gut anpacken können und zu guter letzt gut im Team arbeiten.

Nicola Thorenz

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