PKA – mein Erfahrungsbericht

Viele Menschen können mit dem Begriff PKA zunächst nichts anfangen. Doch dieser Beruf hat eine hohe Verantwortung und Wichtigkeit in der Apotheke. Zunächst stellt sich die Frage, was bedeutet PKA?

PKA - mein Erfahrungsbericht Ausbildung Erfahrungsberichte

Es ist der Beruf der Pharmazeutisch kaufmännischen Angestellten, ein Beruf der pharmazeutische und kaufmännische Tätigkeiten in der Apotheke kombiniert. Die Hauptaufgabe einer PKA in der Apotheke ist die Bearbeitung Warensendung. Jeden Tag gehen viele verschiedene Produkte über den Hand-Verkaufs-Tisch einer Apotheke. Deshalb muss das Lager immer gut gefüllt sein. Aus diesem Grund wird in Apotheken täglich drei bis viermal eine Bestellung von Arzneimitteln und Medizinproduktenbeim Großhandel aufgegeben. Für genau diese Bestellung ist die PKA verantwortlich.

In den meisten Apotheken unterstützt dabei ein Computerprogramm, das der PKA aufgrund der abgegeben Arzneimittel schon einen Vorschlag macht, welche Waren zu bestellen sind. Die PKA hat diese zu prüfen, Produkte hinzuzufügen oder Bestellmengen zu ändern. Die PKA entscheidet auch, wann eine Bestellung direkt beim Hersteller erfolgt statt beim Großhandel. Die PKA arbeitet in der Apotheke in ihrem Bereich eigenständig, was meiner Meinung nach sehr positiv ist. Denn Eigenständigkeit im Beruf bedeutet in gewisser Weise sein eigener Chef zu sein.

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Wenn dann die Bestellung aufgegeben worden ist, kommt die Warensendung schon einige Stunden später in der Apotheke an. Diese Warensendung bearbeitet die PKA:Zunächst verbucht sie die Ware. Dafür wird in den meisten Apotheken jedes Produkt durch „Abscannen“ in den Computer eingelesen und somit auch im Bestand aufgenommen. Die PKA trennt beim Wareneingang die Produkte nach Lagerort: Produkte die in den Verkaufsraum oder in die Sichtwahl kommen, Produkten, die in den Schubladen oder im Kommissionierer aufbewahrt werden. Beim Wegräumen im achtet sie besonders genau auf Ordnung, damit auf jedes Arzneimittel schnell und sicher zugegriffen werden kann. Sie sorgt auch für eine einladende Gestaltung der Apotheke, so dass sich die Kunden sofort wohl fühlen.

Desweiteren erledigt die PKA noch viele kaufmännische Aufgaben im Hintergrund wie Inventur, Lagerbereinigung, Retouren, Termine mit Pharmareferenten und vieles mehr.

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Wer den Kontakt zu Menschen mag, der ist in diesem Beruf genau richtig. Jeden Tag hat man mit Menschen zu tun, ob am Telefon oder persönlich –sei es in Sachen Kosmetikberatung oder bei der Bestellung eines Produktes. Generell ist Teamfähigkeit gefragt. Die PKA muss gut mit dem pharmazeutischen Personal, den PTAs und den Apothekern, zusammen arbeiten können. Eine gute Zusammenarbeit schafft nicht nur ein gutes Arbeitsklima, sondern auch einen optimalen Ablauf des Arbeitstages in der Apotheke.

Vielleicht denkst Du jetzt, der Beruf sei viel zu anspruchsvoll und stressig. Doch ich bin alleinerziehende Mutter zweier Kinder im Grundschulalter, und ich schaffe es die Ausbildung zum Beruf der PKAoptimal meinem Leben anzupassen. Die meisten Apotheken haben Öffnungszeiten, die sich perfekt mit meinem Alltag kombinieren lassen und mir ermöglich ausreichend Zeit für meine Kinder zu haben.

Vanessa Rütten – PKA Auszubildende in der Marien Apotheke Krefeld

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