Rohrleitungsbauer/in – was machen die eigentlich?

Foto: pixabay.com
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Der/Die Rohrleitungsbauer/in stellt Druckleitungen für Wasser, Gas, Öl, Fernwärme und Abwasser fachgerecht her und führt Instandsetzungsarbeiten am Versorgungsnetz aus. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Dichtigkeit der errichteten Leitungen, da ein unkontrollierter Austritt des Leitungsinhaltes schlimme Folgen für Gesundheit und Umwelt bedeuten. Der Beruf ist dem Bauhauptgewerbe zuzuordnen und wird mit Hilfe einer mehrjährigen Ausbildung erlernt. Anstellung finden Rohrleitungsbauer in Bauunternehmen des Tiefbaus sowie bei Betrieben, die Versorgungsleitungen instand setzen. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Rohrleitungsbauers zählt das Verlegen von Versorgungsleitungen im Graben. Zu diesem Zweck sind Gräben mit Böschung oder mit Verbau auszuheben. Um die Funktionsfähigkeit und den Umweltschutz sicherzustellen, achten Rohrleitungsbauer auf eine dichte Herstellung der Leitungen. Nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgt die Wiederverfüllung des Grabens beziehungsweise der Baugrube unter Beachtung einer ordnungsgemäß ausgeführten Bodenverdichtung und die Wiederherstellung der Fahrbahndecke oder Geländeoberfläche. Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule statt.

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