Steuerfachangestellte/r

Foto: pixabay.com
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Nachwuchs an die Steuer – als Steuerfachangestellte

Über Steuern machen sich junge Leute meist wenig Gedanken. Dabei gibt es auch für Jugendliche viele Berührungspunkte mit dem Thema – sie wissen es nur häufig nicht. Denn auch Jugendliche zahlen Steuern: Zum Beispiel beim Shopping die übliche Mehrwertsteuer und beim Benzin für’s Mofa Mineralölsteuer. Warum sich nicht also gleich mit dem Thema beschäftigen? Zumal es im Bereich Steuern vielseitige und interessante Berufsbilder gibt. Dem engagierten Nachwuchs verschafft der Ausbildungsberuf „Steuerfachangestellter“ einen spannenden Einblick in die große weite Welt des Geldes. Wer einen qualifizierten Schulabschluss, Spaß am Umgang mit Menschen und außerdem ein Faible für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge hat, ist in diesem Job gut aufgehoben.

Steuerfachangestellte sind die qualifizierten Mitarbeiter der Steuerberater. Zu ihren täglichen Aufgaben gehört die Bearbeitung von Steuererklärungen, die Prüfung von Steuerbescheiden sowie die Vorbereitung von Jahresabschlüssen. Weitere Tätigkeitsfelder sind die Finanzbuchführung sowie die Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Während der dreijährigen Ausbildung werden die Auszubildenden schrittweise an das selbständige Ausführen dieser und angrenzender Tätigkeiten herangeführt. Hierzu absolviert jede/r Auszubildende eine begleitende Ausbildung in der Berufsschule, die schwerpunktmäßig in den Fächern Steuer- und Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde liegt. Dass angehende Steuerfachangestellte in der Ausbildung wichtige Gesetze und steuerrechtliche Bestimmungen kennen lernen, ist keine Frage. Im beruflichen Alltag wird mit modernen Kommunikationsmitteln und aktueller Steuersoftware gearbeitet.

Der Nachwuchs sollte neben den oben genannten Voraussetzungen soziale Kompetenzen wie Kontaktfähigkeit, Flexibilität und Einfühlungsvermögen mitbringen. Schließlich geht es darum, dass sich die Steuerberater und ihre Steuerfachangestellten immer wieder neu auf die ganz unterschiedlichen Mandanten einstellen müssen.

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