Verfahrensmechaniker/innen in der Steine­ und Erdenindustrie der Fachrichtung Transportbeton

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de
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Verfahrensmechaniker/innen in der Steine­ und Erdenindustrie der Fachrichtung Transportbeton stellen vor allem verschiedene Arten von Beton her. Je nach Sorte mischen sie die Ausgangsstoffe Zement, Kalk, Sand, Kies und Wasser in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis mit verschiedenen Zusatzmitteln. Dabei arbeiten sie an weitgehend automatisierten Betonmischanlagen, die sie auch warten und instand setzen. Durch Messungen und die Analyse von Proben stellen sie die Qualität der Betonmischungen sicher. Nach dem Mischvorgang kümmern sie sich um das Beladen der LKWs. Mitunter disponieren sie auch den Einsatz der Transportfahrzeuge für die Belieferung von Baustellen. Außerdem betreiben sie Recyclinganlagen für die Wiederaufbereitung von Restbeton und ­mörtel. Verfahrensmechaniker/innen in der Steine­ und Erdenindustrie der Fachrichtung Transportbeton arbeiten hauptsächlich in der Baustoffherstellung (z.B. in Betonwerken). Überwiegend sind sie in Werkhallen und auf Leitständen tätig. Zum Teil haben sie auch in Lagerhallen, in denen Roh­ und Ausgangsstoffe aufbewahrt werden, sowie im Büro zu tun. Vor allem Sorgfalt ist in diesem Beruf wichtig, z.B. für das Berechnen der Komponenten für den Transportbeton. Interesse an Mathematik sollte vorhanden sein. Für die Berechnung von Flächen, Mengen, Volumina, Gewichten oder Mischungsverhältnissen für Betonfertigteile benötigt man die Beherrschung der Grundrechenarten. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

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