Zytologieassistenten(in)

Bild: pixabay.com
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Zytologieassistenten und -assistentinnen arbeiten in der Früherkennung von Krebserkrankungen. Sie untersuchen von Ärzten und Ärztinnen entnommene Zellpräparate unter dem Mikroskop auf Vorstadien einer bösartigen Zellveränderung und erstellen erste Befunde. Hauptsächlich arbeiten Zytologieassistenten und -assistentinnen in zytologischen Labors von Kliniken oder größeren Frauenarztpraxen, in eigenständigen medizinischen Labors oder in medizinischen Forschungsinstituten. Ebenso sind sie in der medizinischen Forschung wie auch bei Gesundheitsämtern beschäftigt. Darüber hinaus bietet sich ihnen die Möglichkeit, als Lehrassistent/in für Zytologie in der beruflichen Erwachsenenbildung tätig zu sein.

Ein hohes Maß an Sorgfalt ist unerlässlich, wenn z.B. Gewebeproben mit dem Skalpell in feine Scheiben zu schneiden sind. Eine unsaubere Arbeitsweise kann die Diagnose von Krankheiten erschweren. Wichtige Schulfächer sind Chemie, Physik und Biologie, da breites naturwissenschaftliches Grundlagenwissen für die Ausbildung von Vorteil ist. Gute Kenntnisse in Mathematik sind erforderlich, um beispielsweise die prozentuale Zusammensetzung von chemischen Verbindungen zu berechnen. In der Regel wird für die Ausbildung ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

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