Brunnenbauer – Was machen die eigentlich?

Foto: assillo / pixelio.de
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Sein Spezialgebiet ist der Bau von Wasserversorgungsanlagen und von Brunnen verschiedener Bauart zur Gewinnung und Beobachtung von Grundwasser. Dazu nehmen die Brunnenbauer Erdbohrungen vor, um das Grundwasser zu erschließen. Sie bauen Steigrohre sowie Filter und Pumpen ein. In ihr Aufgabengebiet fällt auch die Herstellung von Entwässerungsanlagen (etwa zur Absenkung des Grundwassers bei Baugruben) sowie Durchbrüche durch Bahn- oder Straßendämme zur Aufnahme der Rohrleitungen. Sie führen auch Brunnensanierungsarbeiten durch und reparieren Pumpen und Fördereinrichtungen. Moderne Maschinen erleichtern die Arbeit des Brunnenbauers. Für Brunnenbauer ergeben sich im Bereich der Geothermie neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder. Da die Nutzung der Erdwärme meist über das Grundwasser erfolgt, werden Brunnenbauer künftig Brunnen nicht mehr allein zur Trinkwassergewinnung bauen, sondern auch, um Erdwärme mittels Grundwasser zu fördern. Voraussetzung für alle gewerblichen Bauberufe ist mindestens der Hauptschulabschluss. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und verläuft in zwei Stufen. Stufe 1 dauert zwei Jahre und beinhaltet die gewerkeübergreifende Grundbildung und Fachbildung im Tiefbau. Mit dem Abschluss dieser Stufe sind SieTiefbaufacharbeiter, Schwerpunkt Brunnenbau. Stufe 2 erstreckt sich über das dritte Ausbildungsjahr. Hier erfolgt die Spezialisierung im Brunnenbau mit abschließender Facharbeiterprüfung zum Brunnenbauer.

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