Chirurgiemechaniker/in

Foto: Pixabay
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Chirurgiemechaniker/innen stellen Instrumente, Geräte oder Hilfsmittel her, die Ärzte und Ärztinnen bei Operationen, Untersuchungen und in der Krankenbehandlung benötigen. Präzisionsinstrumente wie Operationsbesteck, Endoskope oder Implantate formen sie entweder aus verschiedenen Materialien, etwa Metall oder Kunststoff, oder sie bearbeiten vorgefertigte Rohlinge manuell oder maschinell. Falls erforderlich entgraten und polieren sie die Werkstücke.

Sie montieren die Geräte und verbinden dabei einzelne Teile durch Kleben, Verschrauben, Löten oder Schweißen. Auch bringen sie ggf. elektronische oder optische Bauteile an. Schließlich führen sie eine Endkontrolle durch. Daneben warten Chirurgiemechaniker/innen medizinischchirurgische oder kosmetische Instrumente und Geräte auch oder setzen sie instand.

Chirurgiemechaniker/innen arbeiten hauptsächlich in Handwerksbetrieben der Medizintechnik sowie in Industriebetrieben, die medizinische Instrumente herstellen.

Kenntnisse in Mathematik sollten vorhanden sein, um beispielsweise Montageteile und ‑bedarf zu berechnen und chirurgische Werkzeuge genau nach Maß herzustellen. Auch Physik ist wichtig: Zum Verständnis der verschiedenen Arbeitsgeräte und ‑maschinen ist Verständnisphysikalischer Gesetze und Zusammenhänge nötig. Fertigkeiten und Kenntnisse in Werken und Technik helfen bei der Bedienung von Bohr, Dreh- und Fräsmaschinen. Kompetenz im technischen Zeichnen ist für das Arbeiten anhand von Plänen und Zeichnungen von großem Vorteil. Die duale Ausbildung dauert insgesamt 3,5 Jahre.

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