Flachglastechnologen – was machen die eigentlich?

Flachglastechnologen und ‑technologinnen fertigen Glasplatten bzw. ‑scheiben für Autos, Fenster, Fassaden, Solaranlagen, Wintergärten, Spiegel, aber auch für Tische, Türen und Vitrinen. Sie schnei­den die Flachgläser auf die erforderliche Größe zu, schleifen und polieren die Glaskanten. Dann stel­len sie mit unterschiedlichen Verfahren daraus die jeweiligen Glasprodukte her und steuern dabei au­tomatische Produktions-­ und Schneideanlagen. Sie verarbeiten z.B. durch thermisches Vorspannen das Basisglas zu Einscheibensicherheitsglas, das nach dem Brennen im Ofen durch Laminieren zu Verbundsicherheitsglas weiterverarbeitet werden kann. Die Glasoberflächen veredeln Flachglastech­nologen und ‑technologinnen z.B. durch Sandstrahlen, Bedrucken oder Ätzen.

Während des laufen­den Fertigungsprozesses kontrollieren sie ständig die Qualität der Zwischen­ und Endprodukte. Au­ßerdem warten sie die Maschinen und Anlagen und halten diese instand. Neben Sorgfalt zählen technisches Verständnis sowie handwerkliches Geschick zum Grundrepertoire angehender Flachglastechnologen. Flachglastechnologen und ‑technologinnen arbeiten in erster Linie in Werk­ bzw. Produktionshallen. In der Regel stellten Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Bildungsabschluss ein. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb statt. Mit dem 01.08.2018 wurde der Beruf des ehemaligen Flachglasmechanikers/in in Flachglastechnologe/-technologin umbenannt.

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