Flugbegleiter/in – Was machen die eigentlich?

Foto: pixabay.com
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Die Ausbildung zum/r Flugbegleiter/in ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, da er die Kriterien für einen Ausbildungsberuf nicht erfüllt. Dennoch findet eine Ausbildung statt. Die Auszubildenden besuchen für mehrere Wochen eine Schulung, in denen sie in Theorie und Praxis gelehrt werden. Die Schulung wird von den Fluggesellschaften übernommen. Maßstäbe und Dauer ihrer Lehrgänge legen die Fluggesellschaften als ausbildende Betriebe weitgehend selbst fest. In ihrer Flugbegleiter-Ausbildung lernen die angehenden Service-Kräfte über sechs Wochen bis vier Monate den Umgang mit Passagieren sowie alle wichtigen Sicherheitsbestimmungen und das Verhalten in Notfällen. Häufig, aber nicht immer gehören auch Trainingsflüge zur Stewardess-Ausbildung. Flugbegleiter arbeiten in Passagierflugzeugen und sind dort für den freundlichen Service am Passagier zuständig. Sie geben zu Beginn des Fluges Sicherheitshinweise und versorgen während des Fluges die Reisenden mit Getränken und Mahlzeiten. Was von einer/m angehenden Flugbegleiter/in erwartet wird, ist von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft verschieden. Wer Menschen in der Luft betreuen will, sollte auf alle Fälle einen abgeschlossenen Schulabschluss haben, gerne werden auch Ausbildungen im Gastronomiebereich gesehen, da eine hohe Serviceorientierung erwartet wird. Wer Flugbegleiter/in werden möchte, sollte bestimmte persönliche Voraussetzungen mitbringen, die neben einer abgeschlossenen Schulausbildung mindestens ebenso wichtig sind:

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Service-Orientierung
  • Souveränes Auftreten
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Teamfähigkeit
  • Flug- und Tropentauglichkeit
  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Mindestkörpergröße von 1,60m bis 1,65m

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