Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Gleisbauer/innen - was machen die eigentlich?

20. Dezember 2017

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Gleisbauer/innen sorgen dafür, dass Züge, Straßenbahnen und Stadtbahnen problemlos über das gesamte Schienennetz in Deutschland rollen können. Hierzu müssen sie die Gleisanlagen regelmäßig mit Messfahrzeugen kontrollieren und im Bedarfsfall verschlissene Schienen auswechseln bzw. nicht mehr gebrauchte Gleise zurückbauen. Um die Gleisanlagen auch betriebssicher zu halten, müssen Gleisbauer/innen Schrauben nachziehen, lose liegende Bahnschwellen unterfüttern oder aber das Gleisbett ganz erneuern. Damit die Gleisbauer/innen auch aus weiterer Entfernung gut sehen zu können, tragen diese orangefarbene Schutzanzüge. Wer sich für diese Ausbildung entscheidet, muss sowohl die Arbeit im Freien mögen als auch arbeitstechnisch flexibel sein, da sowohl nachts als auch am Wochenende gearbeitet wird. So kommt es auch vor, dass Gleisbauer/innen wochenlang fernab der Heimat im Einsatz sind und gemeinsam mit Kollegen in Baucontainern leben. Neben einem Hauptschulabschluss sollten Bewerber für diese Ausbildung ein ausgeprägtes technisches Verständnis sowie ein gutes Verständnis für Zahlen mitbringen. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Der erste Ausbildungsabschnitt dauert zwei Jahre und endet mit dem Tiefbaufacharbeiter-Abschluss. Die Spezialisierung zum/zur Gleisbauer/in erfolgt im dritten Jahr.

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Veröffentlicht am 20.12.17

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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