Goldschmiede – was machen die eigentlich?

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Handwerkliches Geschick und eine kreative Ader, diese Eigenschaften müssen Schulabgänger mitbringen, die eine Ausbildung zum Goldschmied machen möchten. Dreieinhalb Jahre dauert die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Alternativ gibt es auch eine rein schulische Ausbildung. Auf dem Stundenplan ist vom zartgliedrigen Fußkettchen bis zum opulenten Collier mit Brillanten und Perlen alles dabei. Auszubildende lernen, wie bei Ketten die Glieder ineinander gehängt und Juwelen für einen Ring geschliffen werden müssen. Sie müssen wissen, welche chemischen und physikalischen Vorgänge beim Legieren, Schmelzen und Glühen von Metallen ablaufen. Und schließlich üben sie, wie sie Kundenwünsche erst in eine Skizze und dann in ein Schmuckstück umsetzen. Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, bevorzugt werden jedoch Kandidaten mit Fachoberschulreife bzw. Abitur. Neben guten naturwissenschaftlichen Kenntnissen (Mathematik, Chemie, Physik) sind besonders zeichnerische Fähigkeiten ein absolutes Muss. Denn bevor Goldschmiede ein Schmuckstück anfertigen, entwickeln sie es auf Papier. Einige Betriebe arbeiten aber auch mit PC-gestützten Zeichenprogrammen. Die Ausbildung findet im Handwerksbetrieb oder in der Industrie sowie in der Berufsschule statt. Daneben gibt es eine rein schulische Ausbildung.

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