Hygienekontrolleure – was machen die eigentlich?

Hygienekontrolleure übernehmen Kontroll- und Beratungsaufgaben in der Gesundheitsfachverwaltung, vor allem in den Bereichen Infektionsschutz und Seuchenabwehr, Umwelt- und Verkehrshygiene sowie Hygiene in Krankenhäusern und anderen Gemeinschaftseinrichtungen. Sie stellen die Einhaltung von Maßnahmen der Seuchenverhütung und ‑bekämpfung bzw. der Hygienevorschriften in öffentlichen, gewerblichen sowie privaten Anlagen und Einrichtungen sicher. Hygienekontrolleure kontrollieren u.a. Betriebe des Gesundheits-, Rettungs-, Kur-, Bäder- und Bestattungswesens, Gemeinschaftsunterkünfte, Justizvollzugsanstalten, Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie militärische Einrichtungen. Auch auf Spielplätzen und in Schulen, in Trinkwasserversorgungsanlagen und in der Abwasser- und Abfallentsorgung entnehmen sie Proben und prüfen die hygienischen Bedingungen. Weiterhin ermitteln sie bei Verstößen gegen Auflagen zur Vermeidung gesundheitsgefährdender Umweltbelastungen wie Lärm, Luft- und Wasserverschmutzung oder radioaktiver Strahlung und beraten Behörden sowie die Bevölkerung. Die Ausbildung zum Hygienekontrolleur findet in öffentlichen Einrichtungen der Bundesländer statt. Je nach Bundesland können Ablauf und Dauer variieren. Üblich ist eine Dauer zwischen 2 und 3 Jahren.

Wenn Du Dich für eine Ausbildung zum/zur Hygienekontrolleur/in interessiert, solltest Du folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Sorgfalt
  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Entscheidungsfähigkeit

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