Industriekletterer

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Industriekletterer ist kein geschützter Beruf; bevor man sich dazu ausbilden lässt, sollte man daher bereits eine abgeschlossene Fachausbildung in der Tasche haben. Industriekletterer überprüfen Dachschindeln auf Kirchtürmen, beschneiden Bäume, reinigen Fenster in luftiger Höhe und dichten renovierungsbedürftige Wohnblocks mit Silikon ab. Den größten Einsatzbereich bietet derzeit allerdings die Windenergiebranche, da hier regelmäßig die großen Windräder gewartet und inspiziert werden müssen. Die Ausbildung gliedert sich in drei Kursen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Im Grundkurs lernen die Teilnehmer die Materialien und das Arbeiten am Seil kennen. Im Aufbaukurs vertiefen die Teilnehmer ihre Kenntnisse. Der dritte Kurs richtet sich vor allem an erfahrene Kletterer, die sich mit der Planung und Durchführung von Baustellen auskennen müssen, auf denen Spezialisten benötigt werden. Wichtig ist bei dieser Ausbildung, dass Industriekletterer gesundheitlich topfit sind. Um eine entsprechende Ausbildung machen zu können, muss man darüber eine ärztliche Bescheinigung vorlegen und muss seine Höhentauglichkeit feststellen lassen.

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