Kaufmann für audiovisuelle Medien – mein Erfahrungsbericht

Jede Produktion erfordert eine gründliche Organisation und Vorbereitung.

Dass ich einmal “was mit Medien” machen möchte, stand für mich schon seit meiner Schulzeit fest. Daher bewarb ich mich nach dem Abitur auf eine Praktikumsstelle bei einer TV Produktionsfirma, um erste Erfahrungen zu sammeln und rauszufinden, ob dies der richtige Beruf für mich ist. Schnell stellte sich für mich heraus: „Das ist es! Der Job liegt mir. Den Beruf möchte ich lernen!“

Daher bewarb ich mich für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich bei der Mediengruppe RTL in Köln und bekam eine Zusage. Seit August 2015 kümmere ich mich im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung u.a. um die Organisation verschiedenster Drehprojekte und Fotoshootings im Bereich Marketing.

Mit Schauspieler Nick Julius Schuck gehe ich den Ablauf des Drehs durch.

In der Ausbildung lerne ich die Organisation von Dreharbeiten und Fotoshootings im Bereich Marketing. Jede Produktion ist anders und erfordert eine gründliche Vorbereitung und Organisation. Am Anfang ist es wichtig, die einzelnen Arbeitsaufgaben zu priorisieren und sich ein Bild davon zu machen, welche Aufgaben als erstes erledigt werden müssen. Ich unterstütze den Produktionsleiter bei der Zusammensetzung des Teams. Schließlich müssen Kameramann, Maskenbildner, Beleuchter und Co. frühzeitig angefragt werden. Umso näher es auf den Termin zugeht, desto detailreicher werden die Aufgaben: Besichtigung des geplanten Drehortes, Buchung von An- und Abreise der Schauspieler, Organisation eines Caterings für die Verpflegung des Teams vor Ort, Anfertigung der Disposition – die Aufgaben sind anspruchsvoll und vielfältig. Schnelles Handeln ist vonnöten, wenn sich kurzfristig unfreiwillige Veränderungen im Organisationsplan ergeben.

Am Drehtag selbst bin ich für den reibungslosen Ablauf mitverantwortlich und kümmert sich als Produktionsassistent um alle organisatorischen Dinge die anfallen.

Meine praxisorientierte Arbeit bei der Mediengruppe RTL wechselt sich alle vier Monate mit dem theoretischen Teil der Ausbildung in der Berufsschule ab. Sieben Wochen am Stück stehen dann Fächer wie Medienbetriebslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre oder Politik und Rechnungswesen auf dem Programm. Die Vereinbarkeit von Schule und Beruf ist für mich kein Problem. Der reine Blockunterricht ist für mich ein großer Vorteil, da ich mich so komplett auf die Unterrichtsinhalte und die Klausuren konzentrieren.

Ich habe meine Ausbildung im Sommer 2018 beendet und wurde als Aufnahmeleiter im Bereich Produktionsmanagement Marketing bei der Mediengruppe RTL für ein Jahr übernommen.

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