Leichtflugzeugbauer – was machen die eigentlich?

Leichtflugzeugbauer/innen stellen Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtfluggeräte und kleinere Mo­torflugzeuge vor allem für die Sportfliegerei her. Sie verarbeiten dabei hauptsächlich Faserverbund­werkstoffe, Leichtmetall, Aluminium und gelegentlich auch Holz. Mithilfe von Schablonen, Formen sowie Urmodel­len, Werkzeugen und Maschinen fertigen sie Bauteile wie Sandwichschalen, Rippen, Spanten, Ruder und Verkleidungen. Diese fügen sie bei der Endmontage mit bereits vorgefertigten Ausrüstungsteilen wie Fahrwerk, Steuereinrichtungen, Kanzel und Triebwerk zusammen. Auch warten und reparieren sie Leichtflugzeuge, kontrollieren dabei alle Bordsysteme und beseitigen Defekte. Laminieren, Kleben, Fräsen, Schleifen – handwerkliches Geschick ist gefragt. Bewerber müssen neben handwerklichem Geschick auch technisches Verständnis mitbringen, aber auch gute mathematische Kenntnisse zur Berechnung von Flächen- oder Rauminhalten sind von Vorteil. Ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein ist ebenfalls unabdingbar, da man im schlimmsten Fall Menschenleben riskiert, wenn man sich nicht gewissenhaft an bestimmte Vorgaben hält. Bewerber/innen für diesen Ausbildungsberuf sollten mindestens einen Realschulabschluss haben, in der Regel stellen Betriebe Bewerber mit Abitur ein.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsunternehmen statt.  

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