Notarfachangestellte – Was machen die eigentlich?

Notarfachangestellte - Was machen die eigentlich? Ausbildung Berufsbilder im Büro Verwaltung & Management
Foto: Jorma Bork / pixelio.de

Den Ausbildungsberuf des Notarfachangestellten gibt es bereits seit 1971; allerdings bis zum Jahre 1995 noch unter der Bezeichnung Notargehilfe. Die tägliche Arbeit eines Notarfachangestellten besteht in der bedienenden und betreuenden Kundenberatung, die mit verwaltenden Tätigkeiten stark einhergeht. Eine Ausbildung zum(r) Notarfachangestellten ist für all diejenigen interessant, die an kaufmännischen und organisatorischen Arbeiten im Rechtswesen Spaß haben. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgegeben, im allgemeinen beschäftigen die meisten Betriebe jedoch Auszubildende mit Hochschulreife bzw. mittlerem Bildungsabschluss. Praxisorientierte Lerninhalte erwerben die angehenden  Notarfachangestellten in den ausbildenden Betrieben. Hier lernt man beispielsweise wie man Schriftstücke und Akten gemäß Prozessregister und Urkundenrolle auffindet und ablegt, welche Zweige der Gerichtsbarkeit es gibt und wie Gerichte aufgebaut sind bzw. was bei der Beglaubigung von Abschriften zu beachten ist. Der theoretische Teil der Ausbildung wird in der Berufsschule vermittelt, hier kommt man dann mit Fächern wie Rechtspflege, Strafrecht, Rechnungswesen sowie Informationsverarbeitung in Berührung.

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