Straßenwärter/innen – Was machen die eigentlich?

Straßenwärter/innen - Was machen die eigentlich? Berufsbilder Handwerk oft draußen Verkehr & Sicherheit
Foto: Matthias Riesenberg / pixelio.de

Straßenwärter/innen kontrollieren und warten Straßen, Autobahnen und Parkplätze sowie dazugehörige Grünflächen und Straßenbauwerke wie Brücken, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Sie stellen Gefahrenquellen wie Schlaglöcher, verblasste Markierungen oder bröckelnde Fahrbahnränder fest. Beschädigte oder abgenutzte Stellen setzen sie instand. Sie säubern verschmutzte Fahrbahnen, Leitpfähle oder Verkehrsschilder und reinigen oder warten Entwässerungseinrichtungen. Zu ihren Aufgaben gehören auch das Aufstellen von Verkehrszeichen, das Ausbessern von Fahrbahnmarkierungen und das Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern. Sie mähen Grünstreifen, sichern Baustellen und Unfallstellen ab und führen im Winter die Räum­ und Streudienste durch. Straßenwärter/innen arbeiten hauptsächlich im öffentlichen Dienst (Straßenbauverwaltungen in Städten, Gemeinden und Kreisen), in den Straßen­ und Autobahnmeistereien sowie in Baustellensicherungsunternehmen. Sie sind an ständig wechselnden Arbeitsorten des Verkehrsraums meist im Freien tätig. In Betriebshöfen bereiten sie ihren Einsatz vor. Umsicht ist erforderlich, um mögliche Gefahren zu erkennen und Einsatzstellen richtig zu sichern. Flexibilität ist notwendig, da sich Arbeitsorte und ­bedingungen häufig ändern. Auch Sorgfalt ist in diesem Beruf gefragt, z.B. beim Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen auf Grünflächen. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

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