Weintechnologen – was machen die eigentlich?

Weintechnologen und ‑technologinnen stellen Wein, Traubensaft sowie weinhaltige und weinähnliche Getränke her. Zunächst nehmen sie die Trauben entgegen und prüfen ihre Qualität. Dann zerkleinern und mahlen sie sie maschinell, sodass Maische entsteht. Diese wird zu Most ausgepresst, der vorge­klärt und dann vergoren wird.

Weintechnologen und ‑technologinnen überwachen den Gärprozess und führen Schönungen nach Vorgabe durch. Den fertigen Wein prüfen sie sensorisch und analytisch. Dann füllen sie den Wein ab, lagern ihn fachgerecht und bereiten ihn für den Versand vor. Außerdem stellen sie ihre Produkte z.B. im Rahmen von Weinproben vor und verkaufen sie.

Sie arbeiten vorwiegend in Winzergenossenschaften, in Wein­ und Sektkellereien sowie in Weinbaubetrieben und in weinwirtschaftlichen Lehr­ und Versuchsanstalten. Ihre Arbeitsorte sind in erster Linie Weinkeller, Abfüllhallen sowie Lager- und Laborräume.

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwie­gend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Für die Ausbildung zum/zur Weintechnologen/Weintechnologin solltest Du folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit
  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt.

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