Buchbinder — Was machen die eigentlich?

Foto: pixabay.com
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Buchbinder restaurieren zum Beispiel in handwerklichen Betrieben die Ledereinbände wertvoller alter Bücher. Je nach Kundenwunsch stellen sie aufwändige Gästebücher, Doktorarbeiten oder zum Beispiel Fotoalben her. Dabei benutzen sie unterschiedliche Materialien, wie Leinen, Seide, Papier oder Leder. In Bibliotheken versehen sie Bücher mit einem besonders haltbaren Einband oder fertigen Zeitschriftenbände an. In der industriellen Buchherstellung arbeiten sie mit computergesteuerten Maschinen. Durch Schneiden, Falzen, Sammeln, Heften oder Kleben geben sie Taschenbüchern, Büchern mit festem Einband oder Katalogen stabilen Halt und machen sie für den Versand fertig. Buchbinder haben sehr unterschiedliche Aufgaben und werden daher in einer der drei Fachrichtungen ausgebildet: Einzel- und Sonderfertigung Buchfertigung (Serie) Druckweiterverarbeitung (Serie). Buchbinder/innen arbeiten hauptsächlich in Druckereien mit angeschlossener Buchbinderei, in Betrieben, die z.B. Unikatbücher und Kleinstauflagen, bibliophile Reihen oder Alben produzieren sowie in Buchbindereien und Bibliotheken, die alte Bücher und Karten restaurieren.

Sorgfalt ist wichtig, wenn z.B. wertvolle antiquarische Bücher restauriert werden. Kenntnisse aus dem Bereich Werken und Technik können z.B. beim Herstellen individueller Mappen und Passepartouts nützlich sein. Mathematikkenntnisse sind unabdingbar, um z.B. Längen, Flächen, Volumina, Gewichte und typografische Maße zu berechnen.

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