Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Diamantenschleifer/in - Was machen die eigentlich?

17. Mai 2016
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Foto: Pixabay.com

Erst der richtige Schliff bringt Diamanten wirklich zum Funkeln. Und dieses Schleifen ist gar nicht so einfach, denn Diamanten sind so ziemlich das Härteste was es gibt. Hier sind Experten gefragt. Diamantschleifer/innen beurteilen Rohdiamanten mit bloßem Auge, Lupe oder Prüfgerät hinsichtlich ihrer Kristallstruktur sowie ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften. Sie entscheiden, ob der Diamant zu einem Schmuckdiamanten oder für industrielle Zwecke geschliffen werden soll. Anschließend sortieren sie die Steine nach Größe, Farbe, Reinheit und Form. Abhängig vom späteren Verwendungszweck wählen sie Diamanten aus und beginnen mit der Formgebung. Sie spalten die Steine, sägen diese in die gewünschte Größe, schleifen und polieren sie. Schmuckdiamanten bearbeiten sie meist von Hand an rotierenden Schleifscheiben in diversen Schliffarten. Für Industriediamanten verwenden sie entsprechende Maschinen. Abschließend reinigen und prüfen sie die Diamanten. Auch die Pflege und Wartung ihrer Werkzeuge und Maschinen gehören zu ihren Aufgaben. Diamantschleifer/innen arbeiten hauptsächlich in der Schmuckindustrie, in Herstellungsbetrieben für Diamantwerkzeuge sowie in Werkstätten von Schmuckateliers und Juweliergeschäften. Kenntnisse in Werken und Technik sind hilfreich beim Schleifen von Diamanten und für den Umgang mit Schleifwerkzeugen und ­maschinen. Außerdem helfen Erfahrungen im technischen Zeichnen beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Teilschnittzeichnungen. Diamantschleifer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der drei Jahre dauert und sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet.

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Veröffentlicht am 17. Mai 2016

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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