Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen – was machen die eigentlich?

Fachangestellte für Arbeitsmarkdienstleistungen sind insbesondere in Agenturen für Arbeit, bei gemeinsamen Einrichtungen von Kommunen und Agenturen für Arbeit, bei zugelassenen Trägern und in Familienkassen tätig. Sie werden im Kunden- und im internen Dienstleistungsbereich eingesetzt und informieren Kunden der Agentur für Arbeit, was sie im Fall einer Kündigung durch den Arbeitgeber tun müssen. Fachangestellte für Arbeitsmarkdienstleistungen nehmen Arbeitssuchend- und Arbeitslosenmeldungen auf und informieren persönlich wie telefonisch zu Fragen rund um die Arbeit. Dabei helfen sie auch entsprechende Formulare auszufüllen, bearbeiten Anträge und pflegen Daten in Computersysteme ein, vereinbaren Termine zur Berufsberatung und übernehmen interne Aufgaben, wie etwa Controlling oder Finanzen. Bewerber sollten mindestens einen mittleren Bildungsabschluss mitbringen. Wer Interesse an einer Ausbildung für diesen Beruf hat, sollte Spaß am Umgang mit Menschen haben und ein gehöriges Maß an Empathie mitbringen. Ein Interesse an Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie ein guter Umgang mit Rechtsvorschriften sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und findet in der Agentur für Arbeit, im Jobcenter, bei der Familienkasse und natürlich auch in der Berufsschule statt.

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