Modist(in)

Foto: Pixabay
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Modisten und Modistinnen fertigen z.B. Damen-, Herren- und Kinderhüte sowie Kappen oder Brautgestecke an.
Sie beraten bei der Auswahl von Hüten und setzen die Wünsche ihrer Kunden in Entwürfe um. Nun fertigen sie Schnittmuster bzw. Schablonen an und schneiden die Materialien, z.B. Stroh oder Stoff, zu.

Bei der Herstellung von Filzhüten greifen sie auch  auf vorgefertigte Rohlinge zurück. Um Hüten ihre Form zu verleihen, dämpfen Modisten bzw. Modistinnen Stroh- oder Filzrohlinge, ziehen sie über Formen, stecken sie fest und trocknen sie in Trocknungsapparaten.
Für Stoffhüte nähen sie die Einzelteile zusammen und ziehen sie auf Untergestelle, die dem Hut Halt und Form geben. Durch Bügeln bringen sie Hüte in die endgültige Form. Sie nähen Einlagen und Futterstoffe ein und verzieren Hüte mit Bändern, Kordeln, Tüllschleiern, Blumen oder Federn.

Modisten und Modistinnen stellen aber nicht nur neue Modelle her, sie reparieren Hüte auch oder arbeiten sie um. Im Schaufenster von Hutmacherateliers sind die unterschiedlichsten  Kopfbedeckungen ausgestellt. Vom Strohhut, der im Sommer Schatten spendet, über den Filzhut, der zum Geschäftsanzug passt, bis zur kleinen Kappe, die mit Seidenblumen und Tüll verziert ist – Modisten und Modistinnen fertigen Kopfbedeckungen für jeden Geschmack und jeden Anlass – vom schlichten Hut bis zum extravaganten Modell.

Jeder kann Hüte tragen, aber nicht jedem Kunden steht auch jeder Hut. Deshalb beraten  Modisten/Modistinnen ihre Kunden typgerecht, fertigen die Kopfbedeckungen aber auch nach deren Vorstellungen an. Dazu erstellen sie Zeichnungen und Entwürfe von Hand oder am Computer. Daneben reparieren, reinigen oder ändern Modisten/Modistinnen Hüte und Mützen. In der Industrie fertigen sie häufig Erstmodelle, die dazugehörigen Produktionsunterlagen sowie Holz- oder Metallformen für die Serienproduktion an.

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