Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik – Was machen die eigentlich?

Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik wissen, wie man das neue Automodel blau-metallic lackiert oder die schwedische Schrankserie weiß, Oberflächen versiegelt, bemalt, beschichtet und dadurch haltbarer, edler oder schöner macht.

Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik - Was machen die eigentlich? Ausbildung Berufsbilder Handwerk in der Werkstatt Naturwissenschaften & Technik

Zu den Aufgaben der Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik gehört das Auftragen von Farben, Lacken und anderen Beschichtungsstoffen auf Holz-, Metall- und Kunststoffflächen. Jeden Arbeitsschritt planen und koordinieren sie genau. Als erstes prüfen sie, ob der Untergrund sich mit dem zu beschichtenden Material verträgt oder ob eine Grundierung nötig ist. Nicht zu lackierende Stellen kleben sie ab. Dann säubern sie die zu behandelnde Oberfläche gründlich, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Meist erfolgt die Beschichtung an Maschinen oder Anlagen, wo die Gegenstände vollautomatisch über Förderbänder beschichtet werden. Aber auch das Lackieren per Hand zum Beispiel, kniend oder liegend, mit Hilfe einer Airbrushpistole gehört zu den handwerklichen Fähigkeiten. Abschließend prüfen Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik die Qualität der behandelten Oberfläche sorgfältig. Verfahrenstechniker für Beschichtungstechnik sind überall da beschäftigt, wo Güter aus Metallen oder Kunststoff hergestellt werden, wie zum Beispiel im Maschinen- und Anlagebau oder im Fahrzeugbau und der Elektroindustrie. Es gibt auch Einsatzmöglichkeiten in der Möbelindustrie, wo überwiegend Holz und Holzwerkstoffe sowie Kunststoffe beschichtet werden, oder bei Farben- und Lackherstellern. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Betrieb und in der Berufsschule statt.

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