Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

So viel kann man aus Kunststoffen machen: zum Beispiel Bälle. lichtkunst.73 / pixelio.de
So viel kann man aus Kunststoffen machen: zum Beispiel Bälle. lichtkunst.73 / pixelio.de

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik arbeiten in Unternehmen, die Produkte aus Kunststoff, z.B. Armaturen von Autos, Folien, Fensterrahmen und viele andere Dinge des alltäglichen und nicht ganz so alltäglichen Lebens, herstellen. Verfahrensmechaniker/innen sind u.a. auch an der Produktion von Flugzeugkomponenten beteiligt. Die Tätigkeiten eines/einer Verfahrensmechanikers/in sind dabei sehr vielfältig und umfassen die komplette Herstellung eines Kunststoffprodukts. Deine Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/in erfolgt dual. Das heißt, Du erlernst im Betrieb einerseits praxisnah alle Kenntnisse und Fähigkeiten eines Verfahrensmechanikers. Hier verbringst Du den größten Teil Deiner Ausbildung. Andererseits werden Dir in der Berufsschule die notwendigen theoretischen Grundlagen vermittelt. Der Unterricht findet je nach Bundesland entweder ein- bis zwei Mal die Woche statt oder als so genannter Blockunterricht, d.h. eine bis vier Wochen am Stück. Die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/in ist in einen allgemeinen und in einen fachspezifischen Teil gegliedert. Im Allgemeinen Teil lernst Du u.a. die unterschiedlichen Kunststoffe und ihre Eigenschaften kennen, wie man Kunststoffe richtig be- und verarbeitet oder wie man die Produktion am besten plant und steuert. Nach ca. der Hälfte der Ausbildungszeit erfolgt dann Deine Spezialisierung. Das heißt, Du wirst in Abstimmung mit Deinem Unternehmen in einer von sieben Fachrichtungen ausgebildet. Die Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre. Bei besonders guten Leistungen oder mit bestimmter Vorbildung kannst Du die Ausbildung auch verkürzen. Dies kann in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb und der zuständigen Industrie- und Handelskammer geschehen.

 

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