Was macht man eigentlich so…als Requisiteur/in?

Was macht man eigentlich so...als Requisiteur/in? Ausbildung Berufsbilder Film & Fernsehen Handwerk in der Werkstatt Kreativ & Design
Foto: Alexandra Bucurescu / pixelio.de

Der Requisiteur arbeitet in enger Abstimmung mit dem Produktions- und Ausstattungsleiter (Bühnenbildner). Er erstellt anhand des Textbuchs eine Requisitenliste, die alle für die Aufführung benötigten Gegenstände enthält, die nicht direkter Bestandteil der Dekoration oder des Kostüms sind (Stöcke, Blumen, Lampen, Schirme usw.). Er inventarisiert, magaziniert und lagert die Requisiten für eine Inszenierung. Der Requisiteur beschafft die Requisiten entweder aus dem Theatermagazin oder kauft und entleiht sie. Er muss in der Lage sein, in gewissem Umfang Requisiten und Spezialeffekte zu erfinden und selbst herzustellen. Außerdem ist er für Pflege, Instandhaltung und Reparatur der Requisiten verantwortlich sowie für die Kalkulation und die Aufzeichnung anfallender Kosten. Requisiteure benötigen handwerkliches Geschick, künstlerisches Einfühlungsvermögen, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, eine breite Allgemeinbildung, Fantasie und Kreativität. Die Ausbildung für Requisiteure ist nicht formal geregelt. Sie erfolgt in der Regel durch ein learning-by-doing auf Grundlage eines bereits erlernten artverwandten Berufes. Diese Praxisphase sollte zwei Jahre dauern, um das Arbeitsgebiet umfassend kennenzulernen und die Fertigkeiten zu erwerben, die im Rahmenstoffplan der IHK genannt werden. Ausbildungsbetriebe sind in der Regel die Theater, aber auch Film- und Fernsehproduktionen oder selbstständige Ausstattungs- und Requisitenfundus-Unternehmen. Ob ein Betrieb Requisiteure ausbildet, muss direkt vor Ort erfragt werden.

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