Kürschner/in – Was machen die eigentlich?

Foto: pixabay.com
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Kürschner/-innen fertigen aus Fellen Pelzkleidung von hoher Qualität. Dabei werden generell Felle von Zuchttieren ausgewählt. Kürschner/-innen von heute verarbeiten weder Felle von Robbenbabys noch von Leoparden und anderen geschützten Arten, die auch gar nicht mehr importiert werden dürfen. Auf Artenschutz bedacht und mit geübtem Blick kaufen Kürschner/-innen die pelzigen Werkstoffe, die dann nach Optik und Beschaffenheit sortiert werden. Die Felle müssen ja zusammenpassen, bevor sie zu schicken Mänteln, Capes oder Jacken millimetergenau nach eigenen Entwürfen und nach Musterschnitten zusammengenäht werden. Kreative können sich austoben und haben Gelegenheit, selbst Mode zu machen. Dazu brauchen sie Kenntnisse der gesamten Verarbeitungspalette, von der harmonischen Fellkombination über das Berechnen von Flächen, Zeichnen bis hin zum total genauen Schneiden. Zusammengenäht wird entweder mit Maschinen oder – wenn es um ganz besondere Stücke geht – von Hand.

Der Dienst am Kunden darf auch nicht zu kurz kommen. Da muss hier mal ein nobles Stück der Mode angepasst und da mal eine Ausbesserung vorgenommen werden. Wer Design-Ideen und handwerkliche Fähigkeiten hat, darf sich auf Teamwork im Kürschner/-innen-Atelier freuen. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

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