Orthopädietechnik-Mechaniker – was machen die eigentlich?

Orthopädietechnik-Mechaniker - was machen die eigentlich? Ausbildung Berufsbilder Handwerk in der Werkstatt sozial & gesund
Foto: Karin Volkmer / pixelio.de

Der Orthopädietechnik-Mechaniker stellt Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen her. Wer diesen Beruf ergreifen möchte, braucht nicht nur technisches Geschick, sondern auch Taktgefühl. Um ein guter Orthopädietechnik-Mechaniker zu werden, reicht es nicht aus, ein versierter Handwerker zu sein. Wer diesen Beruf ergreifen möchte, braucht neben technischem Geschick auch viel Feingefühl. Denn es ist emotional nicht immer leicht, einem Patienten eine Prothese anzupassen, wenn diesem gerade sein Bein amputiert worden ist. Da Orthopädietechnik-Mechaniker an der Schnittstelle von Medizin und Technik stehen, ist die Ausbildung entsprechend breit. Neben technischem Wissen und umfassender Werkstoffkunde stehen Anatomie und Pathologie auf dem Lehrplan. Junge Menschen, die sich für die Ausbildung interessieren, sollten vor einer Bewerbung für eine Lehrstelle auf jeden Fall ein Praktikum in einem der Betriebe machen. Denn so können sie sich am besten ein Bild von den Herausforderungen im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen machen. Der Berufsalltag ist abwechslungsreich. Orthopädietechnik-Mechaniker arbeiten mit vielen verschiedenen Materialien und setzen unterschiedlichste Techniken ein. Sie fertigen in Handarbeit nach technischen Zeichnungen Stützkorsette, künstliche Gliedmaßen, Gehhilfen, Rollstühle und Krankenbetten. Zu den Arbeitsmaterialien gehören Leder, Kunststoff, Holz, Metall oder Gips.

Weitere Informationen

Zum Video-Berufsbild

Berufsschule finden!

Dein Kommentar

wissensschule.de ist ein Projekt von BEO-M. Alle Rechte vorbehalten.