Präparatoren – Was machen die eigentlich?

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de
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Präparator ist ein Ausbildungsberuf, der nach drei Jahren Lehrzeit mit einer Abschlussprüfung endet. Nach bestandener Prüfung erhält der Auszubildende ein Zeugnis als naturwissenschaftlicher Präparator. Im praktischen Teil der Ausbildung lernt ihr verschiedene Präparationsmethoden kennen und anwenden. Dazu müsst ihr gut beobachten und gestalten können und ein Gefühl für Formen haben. Ohne handwerkliches Geschick, Ausdauer und Geduld geht hier gar nichts. Im Theorieteil geht es darum, wie man Ausstellungen gestaltet und Sammlungen betreut. Ihr lernt eine Menge über Humanbiologie, Tiersystematik oder Geologie und werdet in Präparations- und Museumstechnik sowie Material- und Maschinenkunde ausgebildet. Hygienevorschriften gehören ebenso dazu wie rechtliche Grundlagen. Außerdem besucht ihr allgemeinbildende und gestalterische Kurse und absolviert einen Giftkurs.

Schulausbildung: mindestens Realschulabschluss, lieber jedoch Abitur mit guten bis sehr guten Noten in Kunst und den naturwissenschaftlichen Fächern. Ihr müsst frei von Allergien sein, einen guten Farbensinn haben, hygienebewusst arbeiten und bereit sein, auch Schmutzarbeiten auszuführen. Ihr solltet ebenso gut im Team wie alleine arbeiten können. Einen anschaulichen Infofilm zur Ausbildung als Geologisch-Paläontologische/r Präparator/in findet ihr bei der Uni Münster.

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