Wasserbauer — was machen die eigentlich?

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
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Die Zuständigkeit des Wasserbauers beläuft sich auf das Warten, Instandsetzen und Unterhalten von Wasserstraßen. Genauso wie Wasserbauwerken an Wasserstraßen, Küsten und Stauseen. Außerdem betreuen sie Bauvorhaben an und im Wasser. Wasserbauer/innen pflegen die Bausubstanz von Dämmen, Regelungsbauwerken und Ufersicherungen, sowie von Anlagen des Küsten- und Inselschutzes. Sie inspizieren Wehre, Schleusen und andere Staubauwerke. Sie führen kleinere Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten selber aus oder veranlassen größere Reparaturen. Regelmäßig messen sie die Wasserstände und -tiefen. Sie beseitigen Verkehrshindernisse, wie Treibgut bzw. halten die Fahrrinne frei und stellen Schifffahrtszeichen auf. Bei Katastrophengefahr sorgen sie für den Schutz der Wasserwege und Küstenbauwerke. Außerdem überwachen und betreuen sie größere Bauvorhaben. Wasserbauer/innen sind insbesondere bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und in Betrieben des gewerblichen Wasserbaus beschäftigt. Sie arbeiten überwiegend im Freien, an/auf Binnenwasserstraßen und auf Deichen bzw. auf wechselnden Baustellen. Wartungsarbeiten führen sie auch in Werkstätten durch. Dokumentationen und Arbeitsunterlagen erstellen sie im Büro am Computer mithilfe der entsprechenden Software.
Beim Sichern von Fahrrinnen sind sie auch auf schwimmenden Fahrzeugen unterwegs. Wasserbauer ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die duale Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre.

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