Denkmaltechnische(r) Assistent/in – Was machen die eigentlich?

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Denkmaltechnische Assistenten und Assistentinnen wirken bei der Vorbereitung und der Ausführung von Restaurierungsarbeiten mit. Dabei dokumentieren sie die bestehende Bausubstanz zeichnerisch und fotografisch. Mit Laser, Prisma und Zollstock ziehen sie los, um historische Gebäude zu erfassen und die Messungen anschließend in den Rechner einzugeben. Bis ins Detail vermessen und zeichnen sie die Häuser, denn nur so können sie den Zustand der Gebäude genau dokumentieren. Mit speziellen Planungsprogrammen erstellen sie dann digitale Bestandspläne, die eine wichtige Grundlage für Umbau- oder Sanierungsarbeiten darstellen. Denkmaltechnische Assistenten sind dabei eine Art Vermittler zwischen Denkmalschützern und Architekten. Schulabgänger können den Beruf deutschlandweit an zwei Schulen lernen, in Berlin und Nordrhein-Westfalen. Drei Jahre dauert die Ausbildung, in der man u.a. Kunstepochen, Baustile sowie den Umgang mit technischen Geräten erlernt. Wer sich für die schulische Ausbildung bewerben möchte, braucht den mittleren Bildungsabschluss; auch künstlerisches Geschick sollte vorhanden sein. Denkmaltechnische Assistenten kommen nach ihrem Abschluss oft in Architektur- oder Ingenieurbüros unter, aber auch in Denkmal- und Kirchenbauämtern.

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